Wie lässt sich der gemusterte Schriftzug (oben) mit einem PostScript-Programm darstellen? Dazu brauchen wir den Operator clip.
Zuerst definieren wir das Muster für den Hintergrund, nämlich die schrägen Striche. Die Routine Hintergrund besteht im wesentlichen aus einer Schleife repeat, die ihrerseits die Routinen strich und sprung aufruft und damit eine Schraffur erzeugt. Der Operator clip schneidet nun ein Stück davon aus. Dieser Operator eignet sich ausgezeichnet dafür, Schrifttypen oder andere Formen mit einem Muster oder mit Namen zu füllen. Es ist wichtig, dass wir nach clip den Operator newpath verwenden. Ohne newpath würde nicht nur das Muster gezeichnet, sondern auch die Umrisse würden ausgezogen; und dies ist unerwünscht. Am Schluss wird die von uns konstruierte Prozedur Hintergrund aufgerufen.
%!PS-Adobe-2.0 EPSF-1.2
%%DocumentFonts: Helvetica-Bold
%%BoundingBox: 50 350 440 425
%%EndComments
/Fett /Helvetica-Bold findfont 100 scalefont def
/strich { 500 -500 rlineto } def
/sprung { -500 496 rmoveto } def
/Hintergrund { gsave
150 { strich sprung } repeat
stroke grestore } def
%%EndProlog
50 350 translate
gsave
newpath
0 0 moveto
8 setflat
Fett setfont (SWITCH) true charpath clip
newpath
0 550 moveto
1 setlinewidth
Hintergrund
grestore
showpage
%%Trailer
Merken Sie sich die Operator-Kombination charpath und clip:
(SWITCH) true charpath clipDiese Operator-Kombination verwendet die Umrisse der entsprechenden Zeichenkette "SWITCH" als Clip-Pfad (clipping path). Anschliessend wird "Hintergrund" aufgerufen, um die Buchstabenformen mit dem Zebra-Muster zu füllen.
Hier noch eine Weiterentwicklung
des SWITCH-Logos:
Ueberlegen Sie sich bei Gelegenheit einmal, wie Sie diese Erweiterung programmieren würden.