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Es lohnt sich, diese Paragraph-Formate sorgfältig zu definieren, z.B. im Hinblick auf eine Publikation im World Wide Web. Beispiel für Paragraph-Format "Body": Schriftart Times-Roman 14 Punkt, Blocksatz, Silbentrennung, vertikaler Zeilenabstand, Texteinzug. In diesem Zusammenhang spricht man auch von "Style Sheets".
Beim Importieren einer Illustration durch FrameMaker sind fünf Schritte erforderlich:
There is no valid preview image for this PostScript file. It will appear as a gray rectangle on the screen, but should print properly.
Bei einer Abbildung sehen Sie einen inneren und äusseren Rahmen. Wenn Sie auf einen dieser Rahmen klicken, werden die acht Haltegriffe sichtbar.
Innerer Rahmen: entspricht der Bounding Box der Illustration. Sie könnten die Illustration vergrössern/verkleinern oder verziehen, indem Sie mit der Maus an den Griffen der Bounding Box ziehen. Falls Sie dabei die Umschalttaste gedrückt halten, wird die Illustration proportional vergrössert oder verkleinert.
Aeusserer Rahmen: der in der Textspalte verankerte Rahmen (anchored frame) ist ein Platzhalter. Sie könnten die Illustration zuschneiden, indem Sie mit der Maus den äusseren Rahmen über die Illustration ziehen.
Zusätzlich zum Vergrössern/Verkleinern und Zuschneiden kann der FrameMaker-Benutzer eine Illustration auf andere Arten manipulieren, etwa drehen oder spiegeln. Das Graphics-Menu bietet die entsprechenden Möglichkeiten an (rotate, flip, etc.).
Der Import und das Plazieren einer Illustration kann intern in der PostScript-Sprache beschrieben werden. FrameMaker verwendet grundsätzlich die PostScript-Operatoren save, translate, scale, rotate und restore. Der Operator translate verschiebt den Nullpunkt des Koordinatensystems, während scale die x- und/oder y-Achse des Koordinatensystems neu skaliert. Beim Grafik-Import wird zuerst mit save der grafische Status des FrameMaker-Dokuments sichergestellt. Dann werden der Nullpunkt des Koordinatensystems verschoben und die Grafik verkleinert/vergrössert und/oder gedreht. Nach dem Import stellt der Operator restore den ursprüngliche grafischen Zustand des FrameMaker- Dokuments her. Damit gilt wieder das ursprüngliche Koordinatensystem, und eine allfällige Verkleinerung hat keine unerwünschte Auswirkung auf das Hauptdokument. Schema:
... Beschreibung des Hauptdokuments
save % Status sicherstellen
%%BeginDocument: Illustration
... Transformation des Koordinatensystems
%!PS-Adobe-3.0 EPSF-3.0
%%BoundingBox: 0 0 200 100
... Beschreibung der Illustration
%%EndDocument
restore % Status wiederherstellen
... Fortsetzung des Hauptdokuments
Eine Transformation des Koordinatensystems kann auf ein beliebiges grafisches Objekt angewandt werden und eignet sich daher ausgezeichnet zum Einbinden eines PostScript-Files in ein Dokument. Der FrameMaker-Benutzer oder die FrameMaker-Benutzerin braucht sich nicht mit der internen Darstellung zu befassen. Vielmehr genügt es, die vorne erwähnten fünf Schritte zu kennen und zu wissen, wie man eine Abbildung plazieren und manipulieren kann.
Neben dem Input-Filter bietet FrameMaker auch eine Export-Funktion. Das MIF-Format (Maker Interchange Format) erlaubt es, Dokumente über Rechnersystemgrenzen hinweg auszutauschen; so können SUN-, RS/6000- und Mac-Benutzer gleichzeitig an einem Buchprojekt arbeiten. Sie können MIF-Dateien im Dateimenue unter "save as" erstellen. Achtung: beim Verschicken von MIF-Files mit Mac-Eudora kann es Probleme geben!
Weitere Output-Filter: MML, RTF, MS-Word, Word Perfect, ...
Aber die Querverweise und Hypertext-Marken können im Special-Menu von Hand in den Text eingefügt werden ("newlink", "gotolink"). Wenn schliesslich ein Leser des elektronischen Dokuments auf einen Hypertext-Link klickt, wird sofort ein neues Bildschirmfenster mit dem entsprechenden Text geöffnet.
With the conditional text feature in FrameMaker, we were able to maintain both versions of the document in a single file. For the GIF images to be included in the FrameMaker-generated HTML file, they must be imported by reference (not included) in the FrameMaker document. Note that HTML does not allow elaborate page layouts like those FrameMaker can produce for the printed page. Therefore, you should expect the Web version of your document, when viewed in a Web browser, to look quite different from the printed version.
wurde im UNIX mit FrameMaker 4 gestaltet und anschliessend
mit dem WebMaker ins HTML-Format umgewandelt.
Typisch ist die Aufteilung der Gesamtpublikation in einzelne HTML-Files mit
folgendem Navigationspanel für die horizontale Navigation:
RZU AKTUELL: [Next] [Previous] [Top]
Die Konversion erfolgt aufgrund einer Zuordnung von FrameMaker-Paragraphenformaten zu HTML-Tags im elektronischen Dokument. Beispiel: Zuordnung Titel der Stufe H1:
PARAGRAPH "H1" TYPE Heading
{
LEVEL 1
NEWNODE LevelOne
ACTIONS
{
write(*,heading(1,concatenate(number()," ",text())));
write(*,hrule());
}
}
WebMaker konvertiert zusätzlich
verankerte Tabellen, Grafiken und Bilder
vom PostScript- ins GIF-Format.
Daneben berücksichtigt WebMaker auch die Zeichenformate
wie Default, Strong und Emphasis.
Beispiel einer Zeichenzuordnung:
CHARACTER { TAG "Emphasis" MAP Italic }
Die wichtigsten Paragraphenformate im RZU AKTUELL sind:
- Body normal, Brottext - DL Definition List, Glossar - H0 Header, oberste Stufe - H1 Header, Stufe 1 - H2 Header, Stufe 2 - OL Ordered List, Aufzählung - PRE Preformatted Text, Beispiel - UL Unordered ListDie Titelstufe H1 generiert jeweils ein neues HTML-File, mit Navigation-Panel und Inhaltsverzeichnis (Chapter TOC). Die Titelstufe H0 generiert zusätzlich ein gesamtes Inhaltsverzeichnis und ein Index-Register. CERN Webmaker war der erste Konverter, der ein Konfigurationsfile verwendete. Mein WebMaker Konfigurationsfile.
Goto Harlequin WebMaker.
Goto WebWorks Publisher.
FrameMaker 5.5 erzeugt neben den HTML-Files auch sogenannte Style-Sheets (.css), die typografische Angaben wie Schriftart, Punktgrössen, Texteinzüge etc. enthalten und somit den Layout eines Dokuments festlegen. Als separates File wird ein Style-Sheet, das ERST ab Explorer 4 unterstützt ist, von FM 5.5 wie folgt angesteuert:
<HEAD> <LINK REL="STYLESHEET" HREF="rzu.css"> </HEAD> ... <H1 CLASS="H1"> ... <P CLASS="Body"> ... <LI CLASS="UL"> ...Der obige Code zeigt, dass das Style-Sheet im HTML-Kopf angegeben wird. Beispiel für (m)ein Style-Sheet. Einzelne WWW-Browser (Netscape) stellen den Inhalt noch ohne Berücksichtigung des Style-Sheets dar. Grundsätzlich hat der WWW-"Surfer" die Freiheit, die Style-Sheets auszuschalten, z.B. im Internet Explorer "Formatvorlagen anzeigen" bzw. "Show Style Sheets", sowie in Netscape "Formatvorlagen aktivieren". Dazu meint W3C:
"No matter how style sheets are applied, the user should be made aware that a particular style is in force und should have the option of turning it off."
FrameMaker wandelt Querverweise automatisch in Links um. Zusätzliche Querverweise und Hypertext-Marken können im Special-Menu > Hypertext von Hand in den Text eingefügt werden:Map: Paragraph Formats From: H1 To: Heading (Auto Level) x Start New, Linked Web PageDies bewirkt, dass für jeden Titel der Stufe H1 ein neues HTML-File generiert wird. Dabei sollten die verschiedenen HTML-Files miteinander verlinkt werden. Um die Navigation "[Next] [Previous] [Top]" zu gewährleisten, sind die System-Makros auf den Referenz-Seiten zu erweitern. Beispiel:
Beispiel einer TABLE:
Dieser HTML-Code entspricht dem empfohlenen HTML-Standard 3.2. Aber prüfen Sie, ob Sie unter Umständen auf eine Tabelle verzichten können zugunsten des einfacheren DL (Definition List) oder PRE (Preformatted).
Wie ist das Vorgehen? Sobald Sie im FrameMaker-Dokument eine Grafik vorliegen haben, ziehen Sie einen oder mehrere Textrahmen über die Grafik und weisen jedem Textrahmen einen eigenen Hypertext-Befehl zu. Die Grösse des Textrahmens definiert den aktiven Bereich. Um gleichmässige aktive Bereiche zu erzeugen, ziehen Sie einen Textrahmen auf und verwenden den Hypertext-Befehl "Button Matrix". Sie können auch eine Kombination beider Techniken verwenden. Ein von FrameMaker erzeugter HTML-Code:
<MAP NAME="Info-4"> <AREA SHAPE="RECT" COORDS="21,18,101,218" HREF="#Link1"> <AREA SHAPE="RECT" COORDS="101,18,182,218" HREF="#Link2"> </MAP> <IMG SRC="Info-4.gif" USEMAP="#Info-4">Die Koordinaten werden in Bildschirm-Pixel spezifiziert. Bei dieser sensitiven Karte handelt es sich um eine sog. "client-side image map", die von einem Browser ausgeführt werden muss (HTML 3.2). Somit erübrigt sich die Ausführung eines CGI-Skripts.
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML EXPERIMENTAL 970324//EN">Diese Zeile gibt eine sog. "Document Type Definition" an, die beschreibt, welche Tags und Attribute in welcher Reihenfolge vorkommen dürfen (SGML). Nur kennen die wenigsten HTML-Checker eine "Document Type Definition" namens EXPERIMENTAL. WebTechs (html-check) meldet: "DTD did not contain element declaration for document type name". Das Programm weblint beschwert sich wiederholt über die folgenden Punkte:
<P CLASS="Body">Hinweis auf html-check: Das bei den "Linux Documentations" verwendete Parser-Programm sgmls überprüft ein SGML-Dokument auf dessen Syntax hin -- ausgehend von der entsprechenden Document Type Description, eben z.B. HTML 3.2.
In der Praxis führt die Grafik-to-GIF-Konversion zu zwei typischen Problemen: schlecht lesbare Schriftzeichen (font rendering) und ungenaue Farbreproduktion (z.B. Violett statt Blauton). Dies zwingt den WWW-Autor zu Handarbeit, z.B. Vergrösserung einer Grafik auf 140% (VOR der Umwandlung). Während sich GIF vor allem für Strichzeichnungen, Formeln, Illustrationen und Logos eignet, ist JPEG eher für fotografische Bilder gedacht, da JPEG mit einem kontrollierten Informationsverlust verbunden ist.