Wissenschaftspreis 2014 der Walter und Gertrud Siegenthaler Stiftung

Prof. Dr. med. Isabelle Schmitt-Opitz

Der Wissenschaftspreis der Walter und Gertrud Siegenthaler Stiftung geht an Prof. Dr. med. Isabelle Schmitt-Opitz.

Isabelle Schmitt-Opitz, Oberärztin an der Klinik für Thoraxchirurgie am UniversitätsSpital Zürich (USZ), erhält den Wissenschaftspreis 2014 der Walter und Gertrud Siegenthaler Stiftung in Anerkennung ihrer Arbeiten zur «Intrakavitären Behandlung des Pleuramesothelioms – vom Labor zur Klinik».

Isabelle Schmitt-Opitz hat an der Universität zu Köln ihr Humanmedizinstudium absolviert und wurde 1999 dort auch promoviert. Von 1999 bis 2002 folgte die erste Assistenzarztzeit an der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäss- und Thoraxchirurgie an der Charité in Berlin. Seit 2002 forscht und praktiziert Isabelle Schmitt-Opitz in der Schweiz. Zuerst am Kantonsspital in Fribourg, seit 2003 am USZ. 2005 erlangte Isabelle Schmitt-Opitz ihren Fachärztinnentitel für Allgemeinchirurgie, im Juli 2005 erfolgte die Venia legendi an der Universität Zürich. Seit Juli 2011 hat Isabelle Schmitt-Opitz den europäischen Facharzttitel für Thoraxchirurgie.

Die von Isabelle Schmitt-Opitz geleitete Forschungsgruppe erforscht das maligne Pleuramesotheliom; dazu hat sie ein lokales Behandlungskonzept «from bench to bedside» entwickelt, über in-vitro Versuche, bis hin zu pharmakokinetischen Klein- und Grosstiermodellen. Dieses Konzept wird momentan in einer Phase-I-Studie an der Klinik für Thoraxchirurgie entwickelt. Während eines Fellowships am General Hospital in Toronto konnte Isabelle Schmitt-Opitz ihre Forschungskollaborationen ausbauen. Als Leiterin der Mesothelioma Working Group der European Thoracic Oncology Platform hat sie ein Projekt zum Aufbau einer europäischen Tumorbank für das maligne Pleuramesotheliom initiiert. Isabelle Schmitt-Opitz konnte bereits zahlreiche Auszeichnungen entgegennehmen, u.a. den Oncology Fellowship Award der European Society for Medical Oncology.