Forschungsstipendium 2017 der Walter und Gertrud Siegenthaler Stiftung

Das Forschungsstipendium der Walter und Gertrud Siegenthaler Stiftung geht an

Dr. med. Flurin Cathomas

Dr. med. Flurin Cathomas, aktuell Oberarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, erhält zum Thema «Role of peripheral inflammation in the gut-brain interface in stress-related neuropsychiatric disorders» das Forschungsstipendium 2017 der Walter und Gertrud Siegenthaler Stiftung.

Flurin Cathomas studierte Humanmedizin an der Universität Basel, wo er in der Arbeitsgruppe von Prof. Andreas Papassotiropoulos seine medizinische Dissertation mit dem Titel «Fine-mapping of the Brain-Derived Neurotrophic Factor gene (BDNF) supports an association of the Val66met polymorphism with episodic memory» verfasste. 2011 begann er seine Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Parallel führte er seine wissenschaftliche Tätigkeit in der Arbeitsgruppe von Prof. Christopher Pryce (Preclinical Laboratory for Translational Research into Affective Disorders (PLaTRAD), Universität Zürich) weiter. Sein Hauptinteresse gilt dabei der translationalen Erforschung der Ursachen stress-induzierter affektiver Erkrankungen im Mausmodell und beim Patienten (Humanstudien in Kollaboration mit Prof. Stefan Kaiser, Universität Genf), im speziellen die Wechselwirkungen zwischen psychosozialem Stress, dem Immunsystem und depressions-relevanten Verhaltensänderungen.

Mit dem Forschungsstipendium der Siegenthaler-Stiftung wird Dr. Cathomas ein Forschungsprojekt in der Arbeitsgruppe von Prof. Sott Russo an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai in New York realisieren.