QS-Ranking by Subject: Medizinfächer der UZH auf dem Vormarsch

Elf Fächer unter den Top 100 der Welt, drei unter den besten 50 und zum ersten Mal hat es ein Fach unter die Top 20 weltweit geschafft – so lautet die positive Bilanz des neuen fächerspezifischen QS-Rankings für die Universität Zürich.

Im jährlichen fächerspezifischen QS-Ranking werden individuelle Top-Listen für einzelne Fächer erstellt. Bewertet wurden dieses Jahr insgesamt 36 Fächer in über 3500 Universitäten weltweit. Die Studiengänge der Universität Zürich sind auch dieses Jahr wieder zahlreich vertreten, allen voran die Medizinfächer. Mit Platz 19 hat es Zahnmedizin als erstes Fach unter die Top 20 der Welt geschafft. Unter den besten fünfzig sind ausserdem Veterinärwissenschaften (Platz 32) und Medizin (Platz 45). Zu den Top 100 ihres Fachs zählen acht weitere Studiengänge, darunter Linguistik, Geographie, Biologie und Wirtschaftswissenschaften. Insgesamt wurden 26 Fächer an der Universität Zürich bewertet, 24 haben es unter die besten 200 ihrer Art geschafft.

Zehn Fächer sind schweizweit Nummer eins

Und auch im schweizweiten Vergleich schneidet die Universität Zürich gut ab. Insgesamt zehn Fächer landen auf Platz eins, unter anderem Psychologie, Kommunikations- und Rechtswissenschaften. Auf den zweiten Platz schaffen es vier Fächer, gefolgt von fünf Drittplatzierten. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Universität Zürich dieses Jahr insgesamt ähnlich gut aufgestellt.

Das gesamte Ranking sowie die detaillierte Methodik sind online einsehbar unter http://www.topuniversities.com.

Über das QS World University Rankings by Subject

Benannt nach dem Herausgeber Quacquarelli Symonds bewertet das «QS World University Rankings» seit 2004 Hochschulen weltweit und ist neben dem THE-Ranking eines der bekanntesten und renommiertesten Hochschulrankings der Welt. Seit 2011 wird zusätzlich jährlich das fächerspezifische «QS World University Rankings by Subject» durchgeführt. Im Gegensatz zum institutionellen Ranking wird hier nicht die Gesamtuniversität bewertet sondern einzelne Fächer. Anhand von vier Indikatoren (Zitationen der wissenschaftlichen Paper, H-Index und Reputationsumfragen bei Wissenschaftlern und Arbeitgebern) werden Top-Listen der einzelnen Fächer erstellt. Je nach Fach unterscheiden sich die Gewichtung der Indikatoren und die Grösse der Top-Liste.