THE-Reputationsranking 2017: UZH in den Top 100

Die Universität Zürich erscheint erstmals unter den Top 100 des THE-Reputationsrankings. Dieses basiert auf einer Umfrage bei namhaften Akademikerinnen und Akademikern, welche auf Einladung von THE die besten Universitäten weltweit bezüglich Qualität der Lehre und Forschung identifizieren mussten.

10'566 Rückmeldungen aus 137 Ländern

Das Times Higher Education (THE) Ranking veröffentlicht neben einem institutionellen Ranking jährlich verschiedene Auskoppelungen. Neben Fächerrankings und Ranglisten innerhalb spezifischer Weltregionen stellt es mit Hilfe von Elsevier auch das Reputationsranking: Dieses gibt Auskunft darüber, welche Universitäten unter Forschenden den besten Ruf geniessen. Namhafte Akademikerinnen und Akademiker werden dazu auf Einladung von THE befragt. Diese können maximal 15 Universitäten aus dem selben Fachbereich nennen. Beim Einholen der Bewertungen wird einerseits darauf geachtet, dass alle Fachbereiche gleichmässig vertreten sind. Andererseits legt THE Wert darauf, dass Forschende aus allen Weltregionen eine Bewertung abgeben können.

Anteile der Fächer bei den Rückmeldungen der Forschenden

Naturwissenschaften

14.6%

Medizin

14,5%

Life Sciences

13,3%

Wirtschaftswissenschaften

13,1%

Ingenieurwissenschaften

12,7%

Geisteswissenschaften

12,5%

Sozialwissenschaften

8,9%

Computerwissenschaften

4,2%

Pädagogik

2,6%

Psychologie

2,6%

Rechtswissenschaften

0,9%

Verteilung der berücksichtigten Weltregionen

Nordamerika

22%

Asia Pacific

33%

Westeuropa

25%

Osteuropa

11%

Lateinamerika

5%

Nahosten

3%

Afrika

2%

Drei Schweizer Unis in den Top 100

Mit der neuen Ranggruppe 91-100* der UZH sind erstmals drei Schweizer Universitäten in den Top 100 vetreten. Neben den technischen Hochschulen ETH Zürich (Rang 22) und der EPF Lausanne (Rang 46) gehört damit erstmals eine Schweizer Voll-Universität zu den 100 bestbeurteilten Universitäten weltweit.

* THE stellt die genaue Rangliste nur für die 50 besten Universitäten her. Ab Rang 51 seien die Unterschiede innerhalb von jeweils zehn Rängen so gering, dass eine Rangierung keinen Sinn mehr macht. Die Universitäten werden deshalb jeweils in 10er Gruppen und alphabetisch aufgeführt.