CWTS Leiden-Ranking

Eckdaten

Herausgeber Auswahlkriterien

Centre for Science and Technology Studies, Universität Leiden

Top 500 gemäss Leiden-Indikatoren
Datengrundlage & Methodik Indikatoren
Literaturdatenbank Thomson Reuters, Web of Science (WoS)
- nur Natur- und Sozialwissenschaften berücksichtigt, Geisteswissenschaften sind aus methodischen Gründen ausgeschlossen
- nur folgende Publikationsformate berücksichtigt: article, letter & review

Bibliometrische Analysen

Methodenangaben
Bibliometrie
  • Mean citation score (MCS). Durchschnittliche Anzahl Zitationen der Publikationen einer Hochschule.
  • Mean normalized citation score (MNCS). Durchschnittliche Anzahl Zitationen der Publikationen einer Universität, relativiert anhand der Fächerdifferenzen, Publikationen pro Jahr und Dokumententyp.
  • Proportion top 10% publications (PPtop 10%). Anteil der Publikationen einer Hochschule, die zu den 10% häufigst zitierten Publikationen gehören und mit anderen Publikationen vergleichbar sind. Als vergleichbar werden solche Publikationen erachtet, welche im gleichen Forschungsfeld und Publikationsjahr veröffentlicht wurden und zudem zum gleichen Dokumententyp gehören.
Internationale Forschungskollaboration
  • Proportion collaborative publications (PPcollab). Anteil Ko-Autorenschaften mit einer oder mehreren ausländischen Institutionen.
  • Proportion international collaborative publications (PPint collab). Anteil internationale Ko-Autorenschaften.
  • Mean geographical collaboration distance (MGCD). Durchschnittliche geographische Distanz zu internationalen Ko-Autoren.
  • Proportion long distance collaborative publications (PP>1000 km). Anteil internationaler Ko-Publikationen mit geographischer Distanz von mehr als 1000 km zu Ko-Autoren.

Kommentar

Das Leiden-Ranking ist hinsichtlich Datengrundlage und Methodik sehr transparent.
Die eingeschränkte Aussagekraft wird klar ausgewiesen (siehe Datengrundlage). Aufgrund der sich von Jahr zu Jahr ändernden Methodik raten die Herausgeber des Leiden-Rankings davon ab, die Rangzahlen im Zeitverlauf zu vergleichen.

Einzigartig ist aktuell die Möglichkeit, bei der Auswertung der Daten nicht-englischsprachige Artikel auszuschliessen. Damit kann der Einfluss der nicht-englishsprachigen Artikel auf die Gesamtauswertung eruiert werden.

Hinsichtlich der geografischen Indikatoren für die Messung der Forschungskollaboration ist darauf hinzuweisen, dass australische Universitäten hier fast geschlossen die ersten Plätze einnehmen. Ob dies zwingend ein Hinweis auf ihre Forschungsexzellenz ist oder ob dieses gute Abschneiden nicht eher auf ihre traditionelle Einbindung in das Commonwealth und die spezifische geografische Lage zurückzuführen ist, geht aus dem Ranking nicht hervor.