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UZH News – Forschungskredit 2004/05
- 30.06.2005Macht Arbeitslosigkeit wirklich krank?Arbeitslosigkeit verursacht gesundheitliche Kosten. Darin sind sich Laien wie Wissenschaftler einig. Bis diese Hypothese allerdings wissenschaftlich erhärtet ist, braucht es einiges statistisches Kalkulieren und interpretatorische Hirnarbeit. Der Soziologe Andreas Kuhn vom Institut für Empirische Wirtschaftsforschung scheut den Aufwand nicht. Er wird dabei vom Forschungskredit der Universität Zürich unterstützt. Mehr...
- 09.06.2005Ein Playback für die Löwen von Khutse Wie kommunizieren 20 Löwen, die verteilt auf einer Fläche von 800 Quadratkilometern leben? Sandra Ramsauer untersucht diese Frage seit drei Jahren in der afrikanischen Savanne. Seit kurzem wird die Verhaltensbiologin vom Zoologischen Institut dabei durch den Forschungskredit der Universität Zürich unterstützt. Mehr...
- 19.05.2005Multiple Sklerose: Attacke auf die eigenen NervenzellenMultiple Sklerose ist die häufigste chronische entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Der Forschungskredit Zürich unterstützt ein Dissertationsprojekt der Humanbiologin Ulrike Böhlmann, das die Mechanismen der Krankheit erforscht. Mehr...
- 29.04.2005Dem Milchfieber auf der SpurGegen Ende der Trächtigkeit leiden Kühe und andere Wiederkäuer oft unter Kalziummangel. Die Folge: Die Tiere bekommen das potentiell tödliche Milchfieber. – Dr. Annette Liesegang vom Institut für Tierernährung untersucht die Ursachen der schwerwiegenden Stoffwechselstörung. Unterstützt wird sie dabei vom Forschungskredit der Universität Zürich. Mehr...
- 08.04.2005Gespaltene Gesellschaft, gespaltenes Individuum?Als der Burghölzli-Direktor Eugen Bleuler 1908 den Begriff «Schizophrenie» in die psychiatrische Diskussion einbrachte, entsprach das ganz dem damaligen Zeitgeist einer Gesellschaft, die um ihren inneren Zusammenhalt bangte. Die Wissenschaftshistorikerin Brigitta Bernet untersucht in ihrer Dissertation, unterstützt vom Forschungskredit und vom Graduiertenkolleg Gender Studies der Universität Zürich, «wie die Schizophrenie damals 'gemacht' wurde» Mehr...
- 14.03.2005Nerven als «Pfadfinder»Die Wachstumsrichtung von Nervenfasern wird von verschiedenen Faktoren bestimmt. Christa Rhiner vom Institut für Molekularbiologie der Universität Zürich versucht herauszufinden, welche Moleküle dabei eine Rolle spielen und wie die Signale von den Nervenfasern wahrgenommen werden. Unterstützt wird die Doktorandin dabei vom Forschungskredit der Universität Zürich. Mehr...
- 21.02.2005Heilige Texte und wie sie gemacht sindWas macht die «Heiligkeit» von Texten aus? In seiner interdisziplinär angelegten Dissertation geht Andreas Mauz den Strategien nach, mittels derer «heilige Texte» ihre Autorität zu legitimieren versuchen. Unterstützt wird er dabei vom Forschungskredit der Universität Zürich. Mehr...
- 02.02.2005Wenn Eltern inkognito bleibenDas Schweizer Adoptionsrecht verlangt einen radikalen Bruch: Das adoptierte Kind soll sich ohne Kontakt zu seinen biologischen Eltern vollständig in die neue Familie einfügen. Wie problematisch das ist, zeigen Praxis und Wissenschaft deutlich. Entsprechend wäre eine gesetzgeberische Korrektur angesagt, findet die Juristin Monika Pfaffinger, deren Dissertation zum Thema vom Forschungskredit der Universität Zürich unterstützt wird. Mehr...
- 14.01.2005Wie das Lernen funktioniertBeim Lernen tendieren viele Menschen dazu, ihre Merkfähigkeit falsch einzuschätzen. Dr. Daniel Zimprich, Postdoc am Lehrstuhl Gerontopsychologie des Instituts für Psychologie, untersucht, wovon dieser Effekt abhängt. Mehr...
- 07.12.2004InnenohrNeues Leben im InnenohrDaniel Bodmer, Assistenzarzt am UniversitätsSpital Zürich, leistet auf dem Gebiet der Innenohrforschung Pionierarbeit. Der Mediziner mit MD/PhD-Abschluss versucht Gehörschäden zu heilen, indem er abgestorbene Haarzellen durch neurale Stammzellen ersetzt. Mehr...1 Leserkommentar
- 16.11.2004Forschungskredit 2004Mit Ironie gegen Frauen- und MännerklischeesEin weiblicher Dandy und eine erotische Femme fragile: Die Romane von Annette Kolb und Franziska zu Reventlow demontieren auf subtile Art weibliche und männliche Rollenbilder. In ihrer vom Forschungskredit 2004 unterstützten Dissertation setzt sich die 31-jährige Germanistin Isabelle Gloria Stauffer neben literaturwissenschaftlichen auch mit Geschlechter-Fragen auseinander. Mehr...





