FAQ für Mitarbeitende

Stand: 22. Oktober 2020


Verhalten im Umgang bei Covid-19-Infektionen:

Was muss ich tun, wenn ich Symptome habe?

Fieber, trockener Husten, Müdigkeit, Gliederschmerzen, Halsschmerzen oder Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns sind typische, leichte Krankheitssymptome von Covid-19. Wer diese Symptome während der Arbeit an der UZH entwickelt, sollte umgehend nach Hause gehen, sich isolieren, den oder die Vorgesetzte/n informieren und den Hausarzt oder das Ärztefon (0800 33 66 55) konsultieren.

Ausführliche Informationen zum Vorgehen bei Covid-19-Erkrankung

Was muss ich bei einem negativen Testergebnis tun?

Mitarbeitende, die sich testen lassen und ein negatives Testergebnis erhalten, bleiben bis 24 Stunden nach Abklingen der Symptome zuhause und informieren ihre Vorgesetzte oder ihren Vorgesetzten.

Ausführliche Informationen zum Vorgehen bei Covid-19-Erkrankung

Was muss ich bei einem positiven Testergebnis tun?

Mitarbeitende, die positiv auf Covid-19 getestet sind, folgen den Anweisungen ihres Arztes. Da das Contact Tracing vielerorts überlastet ist, informieren die betroffenen Mitarbeitenden zurzeit direkt umgehend jene Personen, mit denen sie in den letzten zwei Tagen engen Kontakt (<1.5 Meter Abstand während > 15 Minuten) hatten – sei es im privaten Umfeld wie an der UZH.

Vorgesetzte wiederum informieren, im Einverständnis mit der erkrankten Person, das betroffene Team sowie die Abteilung Arbeitsmedizin/Sicherheit und Umwelt der UZH. Darüber hinaus regelt jede Fakultät selbst, wie sie Fälle von Ansteckungen mit Covid-19 intern kommuniziert. Die Abteilung Arbeitsmedizin/Sicherheit und Umwelt rapportiert in anonymisierter Form die Fallzahlen pro Fakultät und Arbeitsort zuhanden der Universitätsleitung sowie den Corona-Krisenstab.

Erkrankte Mitarbeitende können frühestens 48 Stunden nach dem Abklingen der Krankheitssymptome an den Arbeitsplatz zurückkehren – vorausgesetzt, dass seit Beginn der Symptome mindestens zehn Tage vergangen sind. Dies gilt auch für Personen, die sich nicht haben testen lassen.

Ausführliche Informationen zum Vorgehen bei Covid-19-Erkrankung

Was muss ich tun, wenn ich engen Kontakt hatte mit Personen, die positiv auf Covid-19 getestet sind?

Mitarbeitende, die in engem Kontakt mit Infizierten waren, verlassen ihren Arbeitsplatz an der UZH umgehend. Wer im privaten Umfeld engen Kontakt zu Infizierten hatte, der bleibt zuhause. In beiden Fällen informiert man seine Vorgesetzte bzw. seinen Vorgesetzten, begibt sich für 10 Tage in Selbst-Quarantäne und kontaktiert den Hausarzt, sobald Symptome auftreten. Wer keine Symptome entwickelt, kann im Home-Office weiterarbeiten.

Ausführliche Informationen zum Vorgehen bei Covid-19-Erkrankung


Arbeitszeit und Ferien:

Kann bzw. soll ich im Home Office arbeiten?

An der UZH gilt, dass grundsätzlich mit möglichst reduzierter Präsenz vor Ort gearbeitet wird. Die Vorgesetzten der einzelnen Organisationseinheiten prüfen dabei, welche Arbeiten vor Ort und welche im Home Office ausgeübt werden sollen, welches Mass an Präsenz vor Ort erforderlich ist und inwiefern eine zeitliche Staffelung der Präsenzzeiten der einzelnen Mitarbeitenden möglich und sinnvoll ist. Entscheidungen zu diesen und allen weiteren Schutzmassnahmen sollen unter Berücksichtigung der spezifischen Gegebenheiten in den einzelnen Organisationseinheiten getroffen werden. Wichtig ist dabei, dass alle universitären Einheiten voll einsatzfähig bleiben und während der Bürozeiten telefonisch und per E-Mail erreichbar sind.

Ich nutze die SwissCovid App und habe die Aufforderung erhalten, mich freiwillig in Quarantäne zu begeben. Wie wird die so entstehende Abwesenheit geregelt?

Die Benutzung der SwissCovid App ist freiwillig und darf von der Arbeitgeberin nicht angeordnet werden. Die UZH begrüsst die Benutzung der SwissCovid App. Mitarbeitende, die sich aufgrund einer Meldung der App freiwillig in Quarantäne begeben wollen, haben zwar keinen Anspruch auf bezahlten Urlaub. Sie können aber, nach Rücksprache und mit Einverständnis der Vorgesetzten, im Home Office arbeiten, bis das Testergebnis vorliegt, was in der Regel max. 1–2 Tage dauert. Mitarbeitende, die aufgrund der betrieblichen Verhältnisse nicht im Home Office arbeiten können, sollen sich direkt oder via Vorgesetzte bei der zuständigen Personalleitung der Abteilung Personal melden. Es besteht in jedem Fall auch die Möglichkeit, Ferien oder Mehrzeit zu kompensieren. Die Personalleitungen stehen generell für Beratung zur Verfügung.
Faktenblatt SwissCovid App
Personalleitende der Abteilung Personal

Was passiert, wenn ich im Zuge des Contact Tracing eine kantonale Verfügung zur Selbst-Quarantäne erhalte – muss ich dann in der Quarantänephase weiter arbeiten?

Wenn jemand kantonsärztlich Quarantäne verordnet erhält, muss diese Person zuhause bleiben. Diese Person ist nicht unbedingt arbeitsunfähig. Je nach gesundheitlichem Zustand ist es dieser Person möglich, der Arbeit während der Quarantäne im Home Office nachzugehen, und dies wird seitens der UZH als Arbeitgeberin auch verlangt, wenn Home Office in der angestammten Tätigkeit möglich ist oder eine andere, im Home Office ausführbare Arbeit zugewiesen werden kann. Besteht keine Möglichkeit, zu arbeiten, hat diese Person Anspruch auf bezahlten Urlaub.

In Bezug auf Arztzeugnisse gelten die generellen personalrechtlichen Bestimmungen (d.h., bei einer Arbeitsunfähigkeit ab einer Woche ist ein Arztzeugnis einzureichen), wobei aktuell anstelle eines Arztzeugnisses eine kantonsärztliche Verfügung eingereicht werden kann. Wenn im Home Office voll gearbeitet wird, wird von Arbeitsfähigkeit ausgegangen, und es ist grundsätzlich kein Arztzeugnis erforderlich. In diesem Fall werden auch keine Lohnfortzahlungs-Tage vom Lohnfortzahlungs-Kontingent abgezogen.

Sollte jemand in der Quarantäne Krankheitssymptome bei sich feststellen, gelten die üblichen Regelungen der Weisung «Angepasster Präsenzbetrieb». Mitarbeitende mit Krankheitssymptomen bleiben weiterhin zu Hause und haben bei Arbeitsunfähigkeit Anspruch auf Lohnfortzahlung gemäss den regulären Bestimmungen des Personalrechts.
Weisung «Angepasster Präsenzbetrieb»

Was passiert, wenn ich Symptome habe, die auf Corona hinweisen, und zuhause sein muss, aber nicht krank bin und arbeiten kann?

Bei Arbeitsfähigkeit besteht die übliche Arbeitspflicht im Rahmen des Arbeitsvertrages. Da aber bei Symptomen in Absprache mit den Vorgesetzten nicht oder nur unter strikten Schutzvorschriften vor Ort gearbeitet werden darf, muss im Home Office gearbeitet werden. Wenn dies von der betrieblichen Tätigkeit oder von der Infrastruktur her nicht möglich ist, kann die Arbeitgeberin auch andere Arbeiten zuweisen.

In Bezug auf Arztzeugnisse gelten die generellen personalrechtlichen Bestimmungen (d.h., bei einer Arbeitsunfähigkeit ab einer Woche ist ein Arztzeugnis einzureichen), wobei aktuell anstelle eines Arztzeugnisses eine kantonsärztliche Verfügung eingereicht werden kann. Wenn im Home Office voll gearbeitet wird, wird von Arbeitsfähigkeit ausgegangen, und es ist grundsätzlich kein Arztzeugnis erforderlich. In diesem Fall werden auch keine Lohnfortzahlungs-Tage vom Lohnfortzahlungs-Kontingent abgezogen.

Was passiert, wenn ich ein positives Corona-Testergebnis erhalte und zuhause sein muss, aber nicht krank bin und arbeiten kann?

Bei Arbeitsfähigkeit besteht die übliche Arbeitspflicht im Rahmen des Arbeitsvertrages. Da aber nach BAG Isolationspflicht besteht und nicht vor Ort gearbeitet werden darf, muss im Home Office gearbeitet werden, sofern dies von der betrieblichen Tätigkeit oder von der Infrastruktur her möglich ist. Ist dies nicht möglich, kann die Arbeitgeberin auch andere Arbeiten zuweisen.

In Bezug auf Arztzeugnisse gelten die generellen personalrechtlichen Bestimmungen (d.h., bei einer Arbeitsunfähigkeit ab einer Woche ist ein Arztzeugnis einzureichen), wobei aktuell anstelle eines Arztzeugnisses eine kantonsärztliche Verfügung eingereicht werden kann. Wenn im Home Office voll gearbeitet wird, wird von Arbeitsfähigkeit ausgegangen, und es ist grundsätzlich kein Arztzeugnis erforderlich. Diesfalls werden auch keine Lohnfortzahlungs-Tage vom Lohnfortzahlungs-Kontingent abgezogen.

Ich muss beruflich ins Ausland reisen. Geht das noch?

Nach den Lockerungen der Reisebeschränkungen ab dem 15. Juni 2020 hat die Universitätsleitung beschlossen, internationale Dienst­reisen und Ausland­aufenthalte im Namen der UZH ab sofort wieder grundsätzlich zu erlauben, wenn die jeweils geltenden Reisehinweise des EDA, die Vorgaben der Transportunternehmen und die allgemeinen Hygiene- und Verhaltens­massnahmen beachtet werden können. Weiterhin sollen nur dringliche, wichtige Dienstreisen erfolgen, die durch den zuständigen Dekan oder die zuständige Dekanin bzw. das zuständige UL-Mitglied der jeweiligen Abteilung zu bewilligen sind. In Bezug auf eine allfällige Quarantäne-Pflicht nach Einreise in die Schweiz sind die entsprechenden Bestimmungen zu beachten.
UZH-Mitarbeitende: Bewilligungsformular Dienstreisen

Wenn ich nicht zu Stosszeiten anreisen soll, dann kann sich mein Arbeitstag stark verkürzen oder verlängern. Was schlägt die UZH vor?

Generell ist die Empfehlung der UZH, das Pendeln zu Stosszeiten zu vermeiden. Ist dies nicht möglich, müssen die Verhaltensempfehlungen des Bundes im öffentlichen Verkehr eingehalten werden. Das Risiko des Arbeitsweges trägt die bzw. der Arbeitnehmende selbst. Gewisse Arbeiten wie das Lesen und Beantworten von E-Mails können aber etwa als Arbeitszeit im Home Office erledigt werden, um die An- resp. Rückreise zeitlich flexibler zu gestalten. Bitte besprechen Sie dies vorab mit Ihren Vorgesetzten. Die zuständigen Personalleitungen der Abteilung Personal stehen für Beratung zur Verfügung.
Personalleitende der Abteilung Personal

Welche Regeln gelten für Mitarbeitende mit betreuungspflichtigen Kindern?

Die Weisung für Mitarbeitende mit betreuungspflichtigen Kindern wurde aufgehoben. Es gelten für alle Mitarbeitenden die Bestimmungen der Weisung «Angepasster Präsenzbetrieb».
Weisung «Angepasster Präsenzbetrieb»

Wie ist die Regelung für allenfalls entstandene Kosten im Home Office für Mitarbeitende (z. B. Telefon, Drucker)?

Es gelten die Bestimmungen der Weisung «Angepasster Präsenzbetrieb» vom 6. Juli 2020, Ziff. 6: Nach Möglichkeit sollen betrieblich verfügbare Arbeitsmittel im Home Office zum Einsatz kommen.

Die Entstehung von betrieblichen Kosten bei der Arbeit im Home Office ist nach Möglichkeit zu vermeiden. Die Mitarbeitenden sind verpflichtet, diese auf das Notwendigste zu beschränken und vor Entstehung mit den Vorgesetzten abzusprechen. Aufwendungen, die für die Arbeitsausführung nicht notwendig sind, sind von den Mitarbeitenden selbst zu tragen. Die tatsächlich angefallenen und mit Originalbeleg belegten Kosten werden nach der Home-Office-Phase über eine Spesenabrechnung abgerechnet und den Mitarbeitenden vergütet. Die zuständigen Personalleitungen der Abteilung Personal stehen für Beratung zur Verfügung.
Weisung «Angepasster Präsenzbetrieb»
Personalleitende der Abteilung Personal

Durch die Kombination aus Home Schooling, Home Office und weiteren Betreuungspflichten haben sich möglicherweise übermässige Negativstunden gebildet. Ist für die Übertragung ins 2021 der Negativsalden eine Sonderregelung Ende 2020 zu erwarten?

Zu der Übertragung allfälliger diesjähriger Negativsalden konsultieren Sie bitte das Merkblatt zur Handhabung der Arbeitszeit im Jahreswechsel 2020/2021 auf der Webseite «Arbeitszeit» auf der Website für Mitarbeitende:
Website für Mitarbeitende: Arbeitszeit

Wie sehen die Regelungen für Mehrzeit/Überzeit aus?

Falls Mitarbeitende im Einzelfall wegen der Corona-Situation Überzeit leisten mussten, konnten die Vorgesetzten die Leistung von mehr als 20 Stunden Überzeit pro Kalendermonat anordnen oder genehmigen. Diese Regelung ist mit der neuen Weisung «Angepasster Präsenzbetrieb» ebenfalls aufgehoben.
Weisung «Angepasster Präsenzbetrieb»

Muss ich meine bereits geplanten Ferien beziehen oder kann ich sie verschieben?

Bereits geplante Ferien sollten Sie grundsätzlich beziehen, ausser Ihre Arbeit ist betrieblich notwendig. Das Gleiche gilt für den Bezug von bereits verfügtem unbezahltem Urlaub. Das ist deshalb wichtig, weil es sein könnte, dass sich nach dem Ende der Pandemie teilweise hohe Ferienguthaben angehäuft haben, und viele Angehörige der UZH gleichzeitig in die Ferien wollen, und der Betrieb so nicht mehr sichergestellt werden könnte. 

Welche Richtlinien gibt es in Bezug auf Ferien und Auslandsreisen?

Mitarbeitende der UZH sind verpflichtet, Reisen in Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko den Vorgesetzten frühzeitig vorab zu melden. Insbesondere Reisen in Risikoländer, für welche im Anschluss bei Rückkehr in die Schweiz eine Quarantänepflicht besteht, können unter Umständen Lohneinbussen zur Folge haben. In besonderen Fällen kann die Reise in ein Risikoland von der Arbeitgeberin untersagt werden. Die Personalleitenden der Abteilung Personal stehen für Beratung zur Verfügung. Angehörige der UZH werden zudem gebeten, im Sinne der Selbstverantwortung und im Interesse ihrer Gesundheit, ihre Aktivitäten mit Bedacht zu planen und umzusetzen. Bitte berücksichtigen Sie dabei die sich entsprechend den Verhältnissen ändernden Richtlinien des Bundes sowie entsprechende Regelungen im Ausland. Weitere Informationen können Sie den Detailbestimmungen zur neuen Weisung «Angepasster Präsenzbetrieb» entnehmen.
Detailbestimmungen zur neuen Weisung «Angepasster Präsenzbetrieb»
Personalleitende der Abteilung Personal
Informationen des BAG und Verordnung und Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko

Werden unsere gemachten Erfahrungen in Bezug auf die Arbeit im Home Office und auf die virtuelle Zusammenarbeit konstruktiv aufgegriffen werden, um diese als neue Arbeitsformen an der UZH nachhaltig zu implementieren?

Die Universitätsleitung wird sich mit den Erfahrungen zu Home Office und erreichter Digitalisierung im Sinne der Auswertung der «Lessons Learned» auseinandersetzen und zu gegebenem Zeitpunkt informieren. Die «tragende Säule» der UZH ist aber der Präsenzbetrieb, das Miteinander vor Ort.


Maskentragepflicht:

Werden die Masken von der UZH finanziert?

Die Regelung zur Abgabe/Kostenübernahme der Masken finden Sie auf der Seite
Maskentragepflicht und Abgabe/Kostenerstattung.

Wer muss eine Maske tragen?

Die Maskenpflicht gilt für alle an der UZH anwesenden Personen (UZH-Angehörige sowie Gäste und externe Dienstleistende) in öffentlichen Innenräumen und Aussenräumen.

Muss die Maske immer getragen werden?

Eine Ausnahme besteht in den Mensen oder Cafeterias beim Trinken und Essen. Das Abnehmen der Masken der Masken ist hier jedoch auf ein Minimum zu beschränken. Dasselbe gilt für die Verpflegung in dafür vorgesehenen öffentlichen Bereichen wie z.B. Lichthof Irchel oder Lichthof Zentrum: Die Maske wird hier nur während des Essens und Trinkens abgenommen.

Wo können an der UZH Masken gekauft werden?

Masken können an verschiedenen Standorten des ZFV gekauft werden (Stand Oktober 2020)

  • Standort Irchel: Seerose, Café Complet
  • Standort Zentrum: Platte 14, Café Complet, UniTurm, Cafeteria Rämistrasse
  • Standort Oerlikon: Mensa Binzmühle, Cafeteria Cityport, Restaurant Forum
    Standorte UZH Mensen

Am Standort Irchel steht vor dem Eingang zum Gebäude Y23 / Infoschalter Betriebsdienst Irchel zusätzlich ein Maskenautomat zur Verfügung.

Aus welchen Gründen kann man von der Maskenpflicht dispensiert werden?

Von der Maskenpflicht dispensiert sind Kinder unter 12 Jahren sowie Personen, die nachweisen können, dass sie aus besonderen, insbesondere medizinischen Gründen keine Gesichtsmasken tragen können.

Auf welcher Grundlage basiert die Maskentragepflicht?

Die Grundlagen zur Maskentragepflicht werden von den Verhaltens- und Hygieneempfehlungen des BAG abgeleitet.

Müssen für die Entsorgung von Masken Abfalleimer mit Deckel verwendet werden?

Nein. Es darf davon ausgegangen werden, dass niemand in den Abfalleimern wühlt.
Das Reinigungspersonal trägt persönliche Schutzausrüstung beim Wechseln der Abfallsäcke

Werden die Schutzmasken separat entsorgt?

Nein, diese können mit dem normalen «Haushaltsabfall» entsorgt werden.


Infrastruktur und Gebäude:

Wenn ein Gebäude nicht der UZH gehört, wir aber darin unsere Büros haben: Wie greift dort das Schutzkonzept, etwa bei mit externen Personen genutzten Eingangsbereichen und Lifts?

In Gebäuden, in welchen die UZH eingemietet ist (z. B. AND, AFL oder in Schlieren), wird das Schutzkonzept für die öffentlichen Bereiche von der zuständigen Verwaltung erstellt, kommuniziert und umgesetzt. So gelten für alle eingemieteten Parteien die gleichen Regeln. Und Schutzmittel werden einheitlich und zentral zur Verfügung gestellt (z. B. Desinfektionsmittel vor Liften). Innerhalb der eigenen Räume ist die jeweilige Organisationseinheit für das Erstellen und Umsetzen des spezifischen Schutzkonzepts zuständig. Sicherheit und Umwelt und die Betriebsdienste stehen bei Bedarf unterstützend zur Seite.

Mit welchem Schutzmaterial werden die Liegenschaften der UZH ausgerüstet?

Die UZH positioniert bei den Haupteingängen der Liegenschaften/Gebäude Handdesinfektions-Säulen. Diese Handdesinfektions-Säulen werden durch den Betrieb betreut. Hände können in den öffentlichen WC-Anlagen gewaschen werden. 

Gibt es Kontrollen zur Einhaltung der Covid-Schutzanordnung in den Räumen? Wer ist zuständig dafür?

Es liegt in der Verantwortung der Leitung bzw. jedes einzelnen, die Massnahmen, welche im Schutzkonzept beschrieben sind, einzuhalten (Eigenverantwortung der UZH-Angehörigen). Die zuständige Leitung kann/soll das Einhalten auch prüfen. In den öffentlichen Bereichen (z. B. in Wartezonen vor Mensen) oder bei den bezeichneten Lernarbeitsplätzen behält sich die UZH vor, Stichproben durchzuführen und ggf. Personen wegzuweisen, welche sich nicht an die Hygiene- und Verhaltensregeln der UZH halten.

Kommt der Reinigungsdienst als Schutzmassnahme gegen Corona nun öfters vorbei?

Die Reinigungsfrequenzen und der Reinigungsumfang bleiben gleich wie vor der Pandemie und entsprechen dem Reinigungs-Standard gemäss "Leistungen Service Level BDI/BDZ". Darüber hinaus wird momentan jedoch ein besonderes Augenmerk auf häufig berührte Gegenstände und Oberflächen in den allgemeinen Räumen gelegt.
Für zusätzliche Reinigungen sind die Nutzenden verantwortlich. Reinigungsmittel ist über die Abteilung Material und Logistik UZH erhältlich.

Werden die Tische der Hörsäle und Seminarräume zwischen den Veranstaltungen gereinigt?

Die kurzen Pausenzeiten reichen nicht aus, um die grosse Anzahl von Hörsälen und Seminarräumen in allen Liegenschaften/Gebäuden der UZH zu reinigen. Vor den Hörsälen und Seminarräumen der allgemeinen Lehre werden Spender mit Desinfektions-Reinigungs-Tücher positioniert, die von den Nutzenden für die Reinigung der Tischoberflächen verwendet werden können.

Dekanate, Institute, Abteilungen, etc. können für die eigenen Hörsäle und Seminarräume Desinfektions- und Reinigungsmaterial bei Material und Logistik UZH beziehen. Für die Beschaffung und Bewirtschaftung sind die Dekanate, Institute und Abteilungen zuständig.

Wird Material zum zusätzlichen Reinigen und Desinfizieren von Flächen zur Verfügung gestellt?

Grundsätzlich reicht die Reinigung mit einem Allzweckreiniger. Nur wo dies nicht möglich ist, kann bei kleinen Flächen wie z. B. Tasten am Kopiergerät, gemeinsam genutzte Tastaturen oder ähnlichem Alkohol 70% verwendet werden. Bei der Abteilung Material und Logistik UZH können entsprechende Sets bestellt werden. 

Rüstet die UZH die WC-Anlagen mit berührungslosen Wasserhähnen aus?

Die UZH hält an den bestehenden Handwasch-Stationen fest. Berührungslose Handwasch-Stationen können nicht überall montiert werden und sind mit enormen Investitionen verbunden.

Wir benötigen grössere Räumlichkeiten, um die Abstandsregeln bei Sitzungen einzuhalten. Können unbenutzte Räumlichkeiten während den Semesterferien gebucht werden?

Ja, dazu muss ein Raumantrag bei der Hörsaaldisposition gestellt werden:
Hörsaaldisposition

Ich arbeite am Schalter oder in der Beratung – was mache ich nun?

Arbeiten am Kund*innenschalter sind mit häufigen und nahen Kundenkontakten verbunden. Folgende Regeln helfen, das Risiko einer Krankheitsübertragung zu reduzieren. Bitte prüfen Sie als Erstes, ob die Beratung physisch stattfinden muss oder ob sie diese weiterhin telefonisch oder online anbieten können. Falls dies nicht möglich ist, empfehlen wir folgende Massnahmen:

  • Informieren Sie Ihre Kundschaft über die geltenden Regeln mittels Plakat des BAG. Dieses können sie online herunterladen und ausdrucken oder auch bei Sicherheit und Umwelt beziehen: info@su.uzh.ch.
  • Markieren Sie wenn möglich «Warteabstände» auf dem Boden.
  • Halten Sie wenn immer möglich einen Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden ein. Schaffen Sie, wenn möglich, durch die Positionierung der Möbel Beratungsabstand.
  • Falls dies nicht möglich ist, können Sie bei der Abteilung Sicherheit und Umwelt per E-Mail eine Trennscheibe aus Plexiglas (Abmessungen: Breite 95 cm, Höhe 83 cm) bestellen: info@su.uzh.ch.
  • Kund*innen mit Husten, Fieber oder Atembeschwerden müssen abgewiesen werden. Sprechen Sie diese im Zweifelsfall auf Symptome an!
  • Reinigen Sie PC-Tastatur und Oberflächen, welche von mehreren Personen benutzt werden, regelmässig (mit normalem Reinigungsmittel oder mit verdünnter Seifenlösung getränktem Papiertuch). Idealerweise nimmt die Reinigung diejenige Person vor, welche neu die Arbeitsmittel übernimmt. So entspricht die Reinigung ihren Hygieneansprüchen.
  • Teilen Sie keine Stifte oder Kugelschreiber mit Kunden.
  • Halten Sie die Beratungszeit kurz.
  • Verzichten Sie auf Händeschütteln und Berührungen.
  • Waschen Sie regelmässig Ihre Hände.
  • Berühren Sie Ihre Augen, Nase und Mund nur mit frisch gewaschenen Händen.

Hinweis: Optional Händedesinfektion oder Handschuhe bereitstellen (E-Mail an info@su.uzh.ch)

Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an die Abteilung Sicherheit und Umwelt: info@su.uzh.ch

Sind die Mensen oder Cafeterias geöffnet?

Einige UZH-Mensen und Cafeterias sind geöffnet und bieten ein eingeschränktes Angebot. Aktuelle Details entnehmen Sie bitte der Website des ZFV:
Mensen und Cafeterias UZH

Wie wird in den Mensen sichergestellt, dass die Hygiene- und Schutzmassnahmen eingehalten werden?

Für Mensen und Cafeterien hat der ZFV als Betreiber standortspezifische Schutzkonzepte mit den erforderlichen Hygiene- und Schutzmassnahmen erstellt und kümmert sich um deren Einhaltung. Alle Gäste sind verpflichtet, sich an die geltenden, vor Ort kommunizierten Regeln zu halten.

Was ist mit den Sportmöglichkeiten?

Die ASVZ Sport Center haben einen reduzierten Betrieb aufgenommen.  Akademischer Sportverband Zürich


Gesundheit:

Ich gehöre laut BAG-Kriterien zu den besonders gefährdeten Personen für Covid-19. Was muss ich beachten?

Bitte halten Sie sich am Arbeitsplatz und privat strikt an die geltenden Hygiene- und Verhaltensregeln des BAG: Insbesondere regelmässiges und gründliches Händewaschen, Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und die Abstandsregeln zu anderen Personen (mindestens 1,5 Meter). Vermeiden Sie Stosszeiten an Orten mit hohem Personenaufkommen.

Kann am Arbeitsplatz der empfohlene Abstand nicht eingehalten werden, sind Massnahmen gemäss dem STOP-Prinzip – und zwar in der genannten Reihenfolge – zu treffen:
1.   Substitution (z. B. andere Tätigkeit)
2.   Technische Massnahmen (z. B. Trennwände)
3.   Organisatorische Massnahmen (z. B. physische Trennung, gleichbleibende Teams)
4.   Persönliche Schutzmassnahmen (z. B. Tragen von Masken)

Wenn die Abstandsregeln am Arbeitsort nicht eingehalten werden können und Home Office eine vorübergehende organisatorische Lösungsmöglichkeit darstellt, prüfen und entscheiden die Vorgesetzten, in welcher Form und Dauer Home-Office-Arbeitstage eingesetzt werden.

Bei spezifischen Fragen zu Schutzmassnahmen oder Risikobeurteilungen steht Ihnen die Abteilung Sicherheit und Umwelt (Arbeitsmedizin) zur Verfügung: arbeitsmedizin@su.uzh.ch

Ich bin schwanger. Worauf muss ich bezüglich Covid-19 achten?

Seit 5.8.2020 zählen schwangere Frauen laut BAG-Kriterien zu den besonders gefährdeten Personen für Covid-19. Sie sollten deshalb den Empfehlungen des BAG für besonders gefährdete Personen für Covid-19 folgen (siehe auch FAQ «Ich gehöre laut BAG-Kriterien zu den besonders gefährdeten Personen für Covid-19. Was muss ich beachten?»).

Allgemeine Informationen zu Mutterschaft und Elternschaft sowie entsprechende Merkblätter der UZH finden Sie auf der Webseite für Mitarbeitende «Mutterschaft / Elternschaft».

Bei spezifischen Fragen zu Schutzmassnahmen oder Risikobeurteilungen steht Ihnen die Abteilung Sicherheit und Umwelt (Arbeitsmedizin) zur Verfügung: arbeitsmedizin@su.uzh.ch

Ich leide an einer akuten Erkrankung, welche durch das neue Coronavirus verursacht sein kann. Was muss ich tun?

Sie haben Symptome einer akuten Atemwegsinfektion1 und/oder einen plötzlich Verlust des Geruchs- und/oder Geschmacksinns, welche durch das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) verursacht sein kann. Sie müssen sich unverzüglich zu Hause isolieren, damit Sie andere Personen nicht anstecken und sollen sich testen lassen. Machen Sie den Coronavirus-Check2 und melden Sie sich bei Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin oder über das Ärztefon unter der Nummer 0800 33 66 55. Bei einem positiven Testergebnis wird sich zudem die zuständige kantonale Stelle (Kantonsärztlicher Dienst) bei Ihnen melden und Ihnen weitere Informationen und Anweisungen geben (Contact Tracing). Informieren Sie auch Ihren Vorgesetzten/Ihre Vorgesetzte.
Merkblatt für UZH-Angestellte: Vorgehen bei COVID-19-Erkrankung​​​​​​​
BAG: Anweisungen zur Selbst-Isolation
BAG: Coronavirus-Check

1z. B. Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen.
2 Wichtiger Hinweis: Der Coronavirus-Check ist kein Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die im Check beschriebenen Symptome können auch in Zusammenhang mit anderen Krankheiten auftreten, die ein anderes Vorgehen erfordern. Wenden Sie sich bei markanten Symptomen, die sich verschlimmern oder Sie beunruhigen, immer an eine Ärztin bzw. einen Arzt.

Ich hatte engen Kontakt mit einer Person, welche nachweislich mit dem Coronavirus infiziert ist. Was muss ich tun?

Sie hatten engen Kontakt mit einer am neuen Coronavirus erkrankten Person, deren Erkrankung in einem Labor bestätigt wurde. Enger Kontakt heisst, dass Sie sich in der Nähe (Distanz von weniger als 1,5 Metern) einer infizierten Person während mehr als 15 Minuten ohne Schutz aufgehalten haben. War diese Person gleichzeitig ansteckend1, dann müssen Sie sich für 10 Tage zu Hause in Quarantäne begeben. Die zuständige kantonale Stelle (Kantonsärztlicher Dienst) wird sich bei Ihnen melden und Ihnen weitere Informationen und Anweisungen geben (Contact Tracing). Informieren Sie auch Ihren Vorgesetzten/Ihre Vorgesetzte über die Situation.
Merkblatt für UZH-Angestellte: Vorgehen bei COVID-19-Erkrankung
BAG: Anweisungen zur Selbst-Quarantäne

1Eine Person ist ansteckend, wenn sie Symptome hat und bereits 48 Stunden vor dem Auftreten dieser Symptome.

In meinem Haushalt leben Personen, die zur Risikogruppe zählen, aber keine gesundheitlichen Probleme haben. Bin ich nun verpflichtet, von zuhause aus zu arbeiten, oder ist das optional?

Für Personen, die mit Angehörigen der Risikogruppen in einem Haushalt leben, werden durch die Betroffenen und die Vorgesetzten im Einzelfall Entscheidungen auf Grundlage der «COVID-19-Verordnung besondere Lage» und der entsprechenden personalrechtlichen Regelungen des Kantons Zürich getroffen. In medizinischer Hinsicht steht die Abteilung Sicherheit und Umwelt (Arbeitsmedizin) beratend zur Verfügung. 
Kontakt Abteilung Sicherheit und Umwelt (Arbeitsmedizin)
Kontakt Abteilung Personal

Kann das Coronavirus über Lüftungsanlagen oder Klimaanlagen übertragen werden?

Laut BAG stellen Lüftungs- und Klimaanlagen aus heutiger Sicht kein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung mit dem neuen Coronavirus dar, solange sie korrekt betrieben und unterhalten werden. An der UZH wurden die Lüftungsanlagen durch die zuständigen Betriebsdienste gemäss den aktuellen Empfehlungen der nationalen und europäischen Fachverbände eingestellt und werden nach diesen Richtlinien betrieben. Dies bedeutet unter anderem, dass der Umluftanteil durch Frischluft ersetzt wird. Dies führt zu einem höheren Energiebedarf, aber nur so können die Anforderungen erfüllt werden. Räume ohne Lüftungssysteme sollten Sie regelmässig und ausreichend lüften. Je kleiner der Raum, desto häufiger sollten Sie ihn lüften. Lüften Sie mindestens alle zwei Stunden während 5-10 Minuten.
BAG: Häufig gestellte Fragen zum neuen Coronavirus

Inwieweit berücksichtigt die UZH bei ihrem Schutzkonzept neue Erkenntnisse zur Übertragung des Coronavirus durch Aerosole?

Welche Rolle Aerosole im Alltag spielen ist noch nicht ganz geklärt. Dennoch berücksichtigt das UZH-Schutzkonzept in gewissem Ausmass auch diese Übertragungsform durch die Aufforderung, regelmässig zu Lüften (in Räumen, welche nicht bereits schon ein entsprechendes integriertes System haben). Rückblickend betrachtet lässt sich erkennen, dass die Kernelemente der Schutzregeln des Bundes (Abstand halten oder falls nicht möglich: chirurgische Maske tragen) sich bewährt haben, obwohl dieses Konzept nicht primär auf eine Aerosolübertragung ausgerichtet ist. Bei Interventionen, wo eine grosse Menge Aerosole freigesetzt werden, beispielsweise bei Untersuchungen in der Universitätsklinik, werden zusätzliche Schutzmassnahmen getroffen, wie z. B. das Tragen von Spezialmasken.

Warum werden Türgriffe und ähnliche bekannte Kontaminations-Hotspots nicht systematisch eliminiert?

Es gibt keine Evidenz, dass sämtliches Entfernen von Türgriffen eine entscheidende Massnahme im Kampf gegen die Pandemie darstellt. Gute Händehygiene ist zentral.