Schutzkonzept für die Universität Zürich unter COVID-19

Schutzkonzept zur Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs

Um die behutsame Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs zu begleiten, hat die Universitätsleitung ein Schutzkonzept verabschiedet. Ziel dieses Konzeptes ist es, alle an der UZH anwesenden Personen vor einer Ansteckung durch das neue Coronavirus bestmöglich zu schützen. Es setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:

  • Basis-Schutzkonzept: Das Basis-Schutzkonzept lehnt sich inhaltlich an das Musterschutzkonzept des Bundes an. Dem Schutz besonders gefährdeter Personen kommt darin hohe Priorität zu (siehe Abschnitt 4 des Konzepts). Grundsätzlich gilt, dass besonders gefährdete Personen wenn immer möglich von zu Hause aus arbeiten.
  • Spezifisches Schutzkonzept: Auf der Grundlage des Basis-Schutz­konzepts werden in den einzelnen Organisations­einheiten der UZH spezifische Schutz­konzepte entwickelt, die je nach personeller Zusammen­setzung, Funktions­weise und räumlichen Gegeben­heiten der entsprechenden Einheit unterschiedlich ausfallen können. Es ist Aufgabe der Vorgesetzten, die Mitarbeitenden in ihrem Verantwortungs­bereich mit dem Konzept vertraut zu machen und die Umsetzung der entsprechenden Massnahmen in die Wege zu leiten.
    • Vorlage und Schulung: Für die Erstellung des spezifischen Schutzkonzeptes stellt die Abteilung Sicherheit und Umwelt eine Vorlage sowie eine Schulungspräsentation zum Download zur Verfügung (siehe Kasten oben rechts).

Basis-Schutzkonzept als PDF

Nachfolgend sind die zentralen Grundregeln und Massnahmen aus dem Basis-Schutzkonzept kurz erläutert. Den vollständigen Wortlaut entnehmen Sie bitte dem folgenden Dokument: Basis-Schutzkonzept für die Universität Zürich (PDF, 408 KB)

Bitte berücksichtigen Sie zudem das spezifische Schutzkonzept ihrer Organisationseinheit, welches von Ihren Vorgesetzten entwickelt wird und Ihnen zeitnah zugestellt wird.

Grundregeln und Schutzmassnahmen in Kürze

Händehygiene und Desinfektionsmassnahmen

Alle Personen reinigen sich regelmässig die Hände mit Wasser und Seife. Dies insbesondere unmittelbar nach der Ankunft am Arbeitsplatz, zwischen nahen Kontakten sowie vor und nach den Pausen. An Arbeitsplätzen, wo regelmässiges Händewaschen nicht möglich ist, muss eine Händedesinfektion erfolgen.
Bundesamt für Gesundheit: Richtiges Händewaschen

Distanz halten

Mitarbeitende und andere Personen halten zwei Meter Abstand zueinander und setzen die zusätzlichen Abstandsregeln der UZH eigenverantwortlich um. Bei der Einhaltung des Sicherheitsabstandes ist sinnvoll, eine Raumteilung vorzunehmen und Bewegungs- und Aufenthaltszonen festzulegen. Ist eine Tätigkeit unter Einhaltung eines Abstandes von mindestens zwei Metern nicht möglich (beispielsweise bei Pflegeberufen oder zwingend notwendiger Menschenkontakt bei Forschungsprojekten), sind weitere Massnahmen wie das Tragen von Hygienemasken sowie das Einhalten von möglichst kurzer Kontaktdauer notwendig.
BAG: Informationen für Gesundheitsfachpersonen

Bedarfsgerechte Reinigung, Lüftung und Abfallentsorgung

Gegenstände und Oberflächen müssen regelmässig gereinigt werden, insbesondere dann, wenn diese von mehreren Personen berührt werden (Türgriffe, Liftknöpfe, Kaffeemaschinen etc.). Arbeitsräume müssen zudem mehrmals täglich gelüftet werden. Die Entsorgung von Kehricht in den Arbeitsräumen erfolgt grundsätzlich durch den Reinigungsdienst.

Schutz von besonders gefährdeten Personen

Der Schutz von besonders gefährdeten Personen hat nach wie vor grösste Priorität. Dazu sind verschiedene Massnahmen notwendig. Weitere Informationen:
Schutzmassnahmen für besonders gefährdete Personen

Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne

Erkrankte Personen (mit typischen Symptomen des Coronavirus) oder Kontaktpersonen von erkrankten Personen begeben sich unverzüglich in Selbst-Isolation respektive Selbst-Quarantäne und informieren die vorgesetzte Stelle. 
BAG: Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne

Informations- und Umsetzungspflicht

Die Vorgesetzten stellen sicher, dass die allgemeinen und gegebenenfalls spezifischen Schutzmassnahmen eingehalten werden. Zudem informieren sie die Mitarbeitenden und weitere an der UZH anwesende Personen im eigenen Zuständigkeitsbereich über die Inhalte des UZH Schutzkonzeptes. Weiter sollen abteilungsspezifische Schutzmassnahmen wie auch diejenigen des BAG gut sichtbar angeschlagen werden.

Zusatzmassnahmen für besondere Arbeitssituationen

Können die Grundregeln und Schutzmassnahmen nicht umgesetzt werden, müssen Ersatzmassnahmen getroffen werden, um das Schutzziel zu erreichen. Die Abteilung Sicherheit und Umwelt steht bei besonderen Situationen und zur Beurteilung von geplanten Massnahmen den Vorgesetzten und betroffenen Mitarbeitenden zur Verfügung: info@su.uzh.ch

Persönliche Schutzmassnahmen

Persönliche Schutzmassnahmen sollten nur eingesetzt werden, wenn andere, effizientere Massnahmen wie Home-Office, Raumteilung und Schichtplanung etc. nicht möglich sind und eine adäquate Schutzausrüstung (beispielsweise Hygienemasken) vorhanden ist. 
BAG: Richtige Verwendung der Hygienemasken

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln vermeiden / Parkplätze

Die Anreise an die UZH ist so zu planen, dass auf die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmittel, zumindest während den Stosszeiten, soweit wie möglich verzichtet werden kann. Sofern betrieblich durchführbar ermöglichen Vorgesetzte eine Anreise ausserhalb der Stosszeiten. Im öffentlichen Verkehr sind die Verhaltensempfehlungen des Bundes einzuhalten.
BAG: Neues Coronavirus - So schützen wir uns