THE-Ranking 2020: UZH hält Topplatzierung

Die Universität Zürich hat im aktuellen THE-Ranking erneut den 90. Rang erreicht. Damit kann sie sich weiterhin unter den 100 besten Hochschulen der Welt behaupten.

Im Times Higher Education World University Ranking 2020 belegt die Universität Zürich erneut den 90. Rang. Insgesamt wurden knapp 1'400 Universitäten bewertet. Das Ranking basiert auf einer Umfrage bei namhaften Akademikerinnen und Akademikern, die auf Einladung von THE die weltweit besten Universitäten ermitteln mussten. Schweizweit wird das Ranking von der ETH Zürich und der ETH Lausanne angeführt. Die Universität Zürich figuriert auf Rang 3, vor den Universitäten Basel, Bern und Genf.

Leichte Rückgänge in einzelnen Indikatoren

Die Leistungsindikatoren des jährlich erscheinenden THE-Ranking sind in fünf Bereiche unterteilt: «Lehre» (Lernumgebung), «Forschung» (Volumen, Einkommen und Reputation), «Zitate» (Forschungseinfluss), «Internationalität» (Mitarbeitende, Studierende und Forschung) und «Industrieeinkommen» (Wissenstransfer).

In den Indikatoren Lehre und Forschung konnte sich die UZH auf hohem Niveau stabilisieren. Im Bereich Zitationen ist ein leichter Platzverlust zu verzeichnen: Publikationen der Universität Zürich wurden im Vergleich mit anderen bewerteten Hochschulen weniger zitiert als im Vorjahr. Ebenso wurde der Indikator «Industry income» leicht niedriger bewertet. In der Kategorie Internationalität konnte sich die UZH aber ebenfalls stabilisieren.

 

Platzierung

 

Differenz

Gewichtung

2016

2017

2018

2019

2020

2019/2020

Teaching (30%)

86

123

163

130

132

-2

Research (30%)

242

190

229

138

141

-3

Citations (30%)

107

101

133

123

143

-20

Industry Income (2.5%)

287

341

385

263

299

-36

International Outlook (7.5%)

43

60

59

67

72

-5

 

Verlauf der UZH Platzierungen in den verschiedenen Bereichen des THE Ranking 2016 – 2020

Gründe für die Veränderungen

Die UZH hat im letztjährigen THE-Ranking zum ersten Mal die Vollzeitäquivalente der Forschenden nach Fachgebieten eingegeben. Damit wurden diese nach Fächern erstmals korrekt dargestellt. Dies führte zu einer Verbesserung um 46 Plätze.

Die Vollzeitäquivalente wurden auch bei den Studierenden eingegeben, statt wie bislang die Studierendenanzahl zu nenne. Dies führte ebenfalls zu Verbesserungen in fast allen Kategorien, in die Studienzahlen einfliessen.