1914

Ringvorlesung der Kommission UZH Interdisziplinär (UZH-i)

Im Jahr 2014 sind es einhundert Jahre, seit der Erste Weltkrieg zum Ausbruch kam und tiefe Spuren in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur hinterliess. Bis heute steht «1914» für ein Geschehen, das trotz seiner fortdauernden Präsenz im kollektiven Gedächtnis in der Vielschichtigkeit seiner Abläufe und Konsequenzen nur schwer zu erfassen ist. Dem entspricht das breite thematische Spektrum der Ringvorlesung, die unter der Verantwortung der Kommission UZH interdisziplinär veranstaltet wird. Es ist gelungen, international herausragend ausgewiesene Expertinnen und Experten als Vortragende zu gewinnen. In ihren Beiträgen rücken nicht allein die politischen Ursachen und die weltgeschichtlichen Konsequenzen des ersten Weltkriegs im Allgemeinen und für die Schweiz im Besonderen in den Blick. Auch die Auswirkungen der Kriegsgeschehnisse auf die Medizin, auf das Recht, auf die Theologie, die Wirtschaft und auf die politische Kultur sind Gegenstände der Betrachtung. Wichtige Themen der Veranstaltung sind zudem die Frage nach den Veränderungen im Rollenverständnis der Frau und nach der Bedeutung kriegsbedingter Gewalterfahrungen.

In dieser Vielfalt ihrer Themen und Fragen bietet die Ringvorlesung einen Querschnitt der Perspektiven, Überlegungen und Befunde, die in der gegenwärtigen Debatte über den ersten Weltkrieg wichtig geworden sind.

Video-Aufzeichnung

Die letzte Veranstaltung der Ringvorlesungsserie wurde aufgezeichnet.

Video-Aufzeichnung der Vorlesung «Vom grossen Krieg zur permanenten Krise: 1914-2014»

Programm