Am Puls der COVID-19-Forschung

Die UZH Foundation hat Mitte April einen Sammelaufruf für dringende Forschungsprojekte zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie lanciert. Im Zentrum stehen Untersuchungen zur Erfassung der Immunität und zur Ausbreitung, zur Immunantwort und zu Verbesserungen in der Behandlung. UZH News hat sich bei den drei Forscherinnen und Forschern umgesehen – zu Beginn und nun wieder in der zweiten Welle.

Die Ausbreitung des Coronavirus bestimmen

Professor Milo Puhan vom Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention koordiniert die schweizweite Untersuchung «Corona Immunitas», die Klarheit bringen wird bezüglich der Immunität in der Schweiz. Zur zweiten Welle erläutert er die bisherigen Ausbreitungsdaten und deren Entwicklung und betont insbesondere die Wichtigkeit der Solidarität in der Bevölkerung.
Die Ausbreitung des Coronavirus bestimmen

Die Immunantwort auf das Virus verstehen

Zur nachhaltigen Bewältigung der COVID-19-Pandemie ist ein vertieftes Verständnis der Immunantwort extrem wichtig. Das Team von Professorin Alexandra Trkola vom Institut für Medizinische Virologie untersucht die Antikörperantwort und unterstützt damit auch die Entwicklung eines Impfstoffes. Inzwischen haben sie Tests entwickelt, die SARS-CoV-2 differenziert und einfach nachweisen.
Die Immunantwort auf das Virus verstehen

Risikopatienten im Voraus erkennen

Professor Onur Boyman von der Klinik für Immunologie untersucht die Gründe für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung. Seine bisherigen Erfahrungen bestätigen, dass aktive Vorerkrankungen wie Diabetes, gewisse Herz- und Lungenkrankheiten, hohes Übergewicht und ein aktives Krebsleiden den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen können. Bei jüngeren Menschen mit schwerem Verlauf zeigt sich jedoch ein komplexeres Bild, als ursprünglich angenommen.
Risikopatienten im Voraus erkennen