Human hands and DNA Helix (Graphic)

Being Human: Science and Faith

Ringvorlesung der Kommission UZH Interdisziplinär (UZH-i)


Der Mensch steht seit Jahrtausenden im Zentrum der Erkenntnis­bemü­hun­gen von Wissenschaft und Glauben. Während sich Wissenschaft und Glaube in diesen Bemühungen lange Zeit stützten und ergänzten, öffnete sich in der Neuzeit und v.a. in der Moderne zunehmend ein Graben zwischen ihnen. Es setzte ein Ent­fremdungs­prozess ein, in dem Methoden und Ergebnisse natur­wissen­schaft­licher Forschung weit­gehend zur Norm des wissen­schaftlichen und populären Verständnisses des Menschen geworden sind, mit Folgen für alle Bereiche der Gesellschaft.

Doch auch die Methoden und Ergebnisse natur­wissen­schaftlichen Erkennens müssen sich einem tieferen Nachdenken über seine Bedingungen und Voraussetzungen und die damit verbundene Wahrheits­frage aussetzen. So muss zum Beispiel gefragt werden: Sind alle menschlichen Handlungen komplett durch das neuronale Geschehen im Gehirn determiniert, wie einige Hirn­forscher behaupten? Wird die menschliche Freiheit so zur Illusion? Und welche Konsequenzen hätte das für Sozial­ordnung, Recht und Ethik?

In der Ringvorlesung soll das Verständnis des Menschen in Wissenschaft und Glaube aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden.  Namhafte Expertinnen und Experten aus verschiedenen Wissenschafts­disziplinen referieren zu anthro­polo­gischen Aspekten wie Freiheit, Glaube, Evolution, Erkenntnis, Recht, Ökonomie, Technik und Tod.

Program

  • Prof. Dr. Klaus von Stosch, Universität Paderborn; Ort: KO2, Eingang Karl-Schmid-Strasse 4; Raum: F-180

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  • Prof. Dr. Brigitte Tag, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Universität Zürich; Ort: KO2, Eingang Karl-Schmid-Strasse 4; Raum: F-180

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  • Prof. Dr. Volker Gerhardt, Humboldt-Universität zu Berlin; Ort: KO2, Eingang Karl-Schmid-Strasse 4; Raum: F-180

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