Alter(n) ohne Grenzen? Internationale, interkulturelle und interdisziplinäre Perspektiven

Die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe des Zentrum für Gerontologie

«Alter» weist als Bezeichnung der späten Phase des Lebens auf den Tod als letzte individuell-zeitliche Grenze hin, die sich gesellschaftlich – als Lebenserwartung – in historisch einmaliger Weise verschoben hat. Diese letzte Grenze bleibt gleichwohl nur begrenzt beeinflussbar, im Vergleich zu anderen Alters-Grenzen, die kulturell, strukturell und politisch gesetzt sind. Diese beziehen sich etwa darauf, wo das Alter anfängt und welche Folgen die Zuschreibung «alt» für die Rechte, Pflichten und Res- sourcen alter Menschen haben.