Person im Eis in den Bergen

Erdsystemwissenschaften

Was sind Erdsystemwissenschaften?

Wie hängen Waldbrände mit Klimaextremen oder das Ansteigen des ozeanischen Wasserpegels mit dem Abschmelzen der Gletscher zusammen? Studierende der Erdsystemwissenschaften (ESS) verstehen die Ereignisse in den verschiedenen Sphären der Erde dank ihrer naturwissenschaftlichen Kenntnissen und ihres vernetzten Denkens.
Menschen üben zunehmend Einfluss auf das natürliche System Erde aus. Die Folgen davon sind auf lokaler, regionaler und globaler Ebene spürbar. Diese Wechselwirkungen zwischen der Nutzung natürlicher Ressourcen und den Umweltveränderungen stehen im Zentrum der Erdsystemwissenschaften.

Wann sind Sie bei uns richtig?

Studierende der Erdsystemwissenschaften betrachten sowohl kleinste Elemente, als auch den Planeten als Ganzes.Sie beginnen in der Zeitrechnung beim Urknall und erstellen Prognosen für die Zukunft. Dabei nutzen Sie verschiedenste naturwissenschaftliche Methoden, wie Beobachtungen, Experimente, Modelle und Simulationen. Basis für neue erdsystemwissenschaftliche Erkenntnisse bildet das Erkennen von Prozessen im Feld in allen Bereichen der Erde vom Hochgebirge bis in die Tiefen der Ozeane. Computersimulationen mit innovativen, numerischen Methoden werden zunehmend wichtiger, um unterschiedliche Daten und Wechselwirkungen zu integrieren. Mit dem Wissen um die globalen Prozesse, welche die interne Dynamik unserer Erde steuern, lassen sich aus der Diagnose der Vergangenheit Szenarien für die Zukunft entwickeln.

Das sagen unsere Studierenden

«Im ESS-Studium kann ich mir eine breite Übersicht über unterschiedliche naturwissenschaftliche Fachgebiete aneignen.»
Jasmin

«Ich finde es toll, dass wir immer wieder Möglichkeiten haben, das Gelernte bei Exkursionen praktisch anzuwenden.»
Marco

«Mir gefällt im ESS-Studium vor allem die Interdisziplinarität und die vielfältigen Gruppenarbeiten und Projekte.»
Florian