Statistische Verteilung

Mathematik / Angewandte Statistik und Biostatistik

Was ist Mathematik/ Angewandte Statistik und Biostatistik?

Mathematik zu definieren ist eine Kunst für sich. Denn sie ist konkret und abstrakt zugleich.

Im Alltag begegnen wir der Mathematik auf Schritt und Tritt: beim Telefonieren, beim Autofahren, in der Bibliothek, auf der Bank, in der Arztpraxis. Allerdings wird uns das in den meisten Fällen gar nicht bewusst, weil die Erkenntnisse der Mathematik «hinter den Kulissen» zur Entfaltung kommen. Dort aber immer stärker – Mathematik ist eine Grundlagenwissenschaft, die in unserer Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle spielt.

Mathematik ist ein faszinierendes Geflecht von Theorien, Aussagen, Sätzen und Methoden, die logisch miteinander vernetzt sind. Die Herausforderung besteht darin, dieses Geflecht zu analysieren und neue Zusammenhänge zu entdecken, die für die Weiterentwicklung der Mathematik selber oder ihrer Anwendungen in Wissenschaft und Technik von Bedeutung sind.

Wann sind Sie bei uns richtig?

Denksport:  Knobelt man gerne an Rätseln oder Übungsaufgaben herum und zerbricht sich gerne den Kopf über logische Zusammenhänge, ist man im Mathematikstudium genau richtig.

Hartnäckigkeit: Ebenso wenn man sich nicht zufrieden gibt mit der Erklärung: «Es ist halt so!», sondern Beweise sehen, ein tieferes Verständnis für die Mathematik entwickeln möchte.

Neugierde: Dass man ein Genie sein muss um Mathematik zu studieren, ist völliger Unsinn, die wichtigsten Eigenschaften sind Neugierde, Freude am Knobeln und Durchhaltevermögen.

Grundlagen: Da im Studium alle Themen noch einmal von Grund auf behandelt werden, muss man davor auch noch nicht schon alles kennen (ein Mathematik-Schwerpunkt ist überhaupt keine Voraussetzung), sondern man kann sich darauf freuen alles noch aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.

Üben: Neben dem Zuhören in Vorlesungen ist ein sehr wichtiger Bestandteil das Lösen von Übungen, bei denen man das Gelernte gleich anwendet und selbst erste Beweise macht.

Gruppen: Da der Austausch von Ideen sehr bereichernd sein kann, arbeiten viele Studierende in Gruppen. So kann man die Höhen und Tiefen des Mathematikstudiums gemeinsam durchleben.

Struktur: Stift und Papier sind dabei das wichtigste Werkzeug, immer mehr wird jedoch auch mit Tablets gearbeitet. Im Mathematikstudium baut man sein analytisches und logisches Denken aus und lernt Probleme aller Art strukturiert anzugehen. Ein grosser Teil der Module befasst sich mit abstrakten Konzepten und es gilt mit Beweisen Zusammenhänge und Eigenschaften zu begründen.

Programmieren: Ein bisschen Programmieren gehört jedoch auch zum Studium dazu und kann je nach Interesse noch vertieft werden. Viel Mathematik findet durch das Programmieren Anwendung (z.B. in der Numerik oder Statistik), so gibt es auch die Möglichkeit zu sehen, wo die Mathematik im «Alltag» nützlich ist. 

Das sagen unsere Studierenden

«Das Hochgefühl nach einem selbst vollbrachten Beweis ist unbeschreiblich!»

«Beim Lernen geht es nicht darum Dinge auswendig zu können, sondern ein tiefes Verständnis für Zusammenhänge und Eigenschaften zu entwickeln. Dabei kann man schon mal mehrere Stunden in die Materie versinken, ohne zu merken, dass die Zeit vergeht. Auch wenn das Lösen von Übungen manchmal viel Geduld erfordert; das Verständnis, dass man für komplizierte und faszinierende Themen gewinnen kann, ist die Zeit und Energie wert!»

«Abgesehen davon, dass Mathematik einfach schön und elegant ist, ist es faszinierend zu sehen, dass sie auf viele reale Probleme angewendet werden kann und so viel bewirken kann. Mathematik ist eine Sprache die weltweit gesprochen wird und bildet die Grundlage für die Naturwissenschaften. Ein Grundlegendes Verständnis dafür zu haben ist deshalb sehr nützlich und auch auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt.»

«Ein zentraler Teil des Mathematikstudiums ist der Austausch mit Mitstudierenden. Da der Studiengang an der UZH eher klein ist, lernt man schnell auch ältere Studierende kennen und kann vom gegenseitigen Austausch profitieren. Die Unterstützung unter den Studierenden ist gross und die Atmosphäre am Mathematik-Institut vertraut. So kommt man auch schnell mit Assistierenden und Dozierenden in Kontakt und lernt die wissenschaftliche Welt kennen.»