Forschungsprojekt

Gestürzte Statuen - Tilgungen - rituelle Verbote. Brüche und Kontinuitäten in der Sanktionierung römischer Senatoren und Ritter nach einer capitisdeminutio sowie deren Folgen

Die Untersuchung ist dem Strafkatalog, den Folgen sowie der Rezeption des in der Forschung üblicherweise als damnatio memoriae bezeichneten Verfahrens gewidmet. Bisher fehlt eine komparative Studie, die Kontinuitäten und Brüche in der Anwendung des Verfahrens aufzeigt und die neben dem Bestraften auch die Prozessparteien, das betroffene soziale Umfeld sowie die Wirkung evaluiert. Diese Forschungslücken schliesst das Dissertationsprojekt mithilfe eines systematischen und komparativen Ansatzes.

Publikationen

2020 geplant: Virtues and vices of condemned emperors of the 3rd century, in: Gangloff, A. (Hg.), Miroirs au prince. Les figures du bon empereur dans les inscriptions d‘Auguste à Dioclétien.

mit Baldassarre Y. 2017: Tagungsbericht Viae Romanae, Roman Roads. New Evidence - New Perspectives. 01.06.2017–02.06.2017, Zürich, in: H-Soz-Kult 12.09.2017, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte- 7312>.

mit Hartmann M. 2017: Feste und Spiel. Geselliges Beisammensein von Juden und Christen, in: Weltecke, D. (Hg.), Zu Gast bei Juden. Leben in der mittelalterlichen Stadt. Begleitband zur Ausstellung, Konstanz, 159-163.