Lehrstuhl Prof. Dr. Nada Boškovska

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Aktuelles

Ältere Meldungen und vergangene Veranstaltungen siehe News-Archiv

Renovierung - Bibliothek für Osteuropäische Geschichte

Wichtiger Hinweis:

Die Bibliothek bleibt wegen Renovierungsarbeiten vom 1. Juli bis 6. August geschlossen. Bücher können in diesem Zeitraum weder ausgeliehen noch retourniert werden!

Öffnungszeiten - Bibliothek für Osteuropäische Geschichte

Semesterferien: 07.06.21 – 18.09.21 (ohne 1.7.-6.8.)

Bibliotheksbesuch, Ausleihe/Abholung und Rückgabe

Auch während der Semesterferien sind Bibliotheksbesuche sowie Buchausleihe, -abholung und -rückgabe vor Ort nur nach vorheriger Vereinbarung möglich (oeg-bibliothek@hist.uzh.ch).

Weiterhin ist die Bestellung per E-Mail (oeg-bibliothek@hist.uzh.ch) mit Abholung vor Ort oder Zustellung per Post möglich. Bitte teilen Sie uns bei der Bestellung Ihre Matrikel-Nr. und ggf. Postadresse mit.

Ukrainisch-Intensivkurs für Einsteiger*innen an der Uni Basel

16. August - 7. September 2021, jeweils 13.15 - 16.45 Uhr

Der dreiwöchige Intensivkurs für Einsteiger*innen in die ukrainische Sprache wird durch das Sprachenzentrum der Uni Basel durchgeführt. Im Zentrum des Kurses stehen das Leseverständnis des Ukrainsichen sowie die grammatischen Grundlagen der Sprache. Der Kurs führt in die alltägliche Kommunikation in den Bereichen Studium, Arbeit, Hobby und Reisen ein und gewährt Einblicke in die ukrainische Kultur.

Der Einführungskurs richtet sich an Studierende und Mitarbeitende aller Schweizer Universitäten (Hochschulen), die bereits über Vorkenntnisse (ca. Niveau A1) des Russischen und/oder Polnischen verfügen. Die Kursteilnahme ist für Studierende und Mitarbeitende aller Schweizer Universitäten kostenlos.

Anmeldung direkt beim Sprachenzentrum der Universität Basel.

Weitere Infos bei: uris@unibas.ch

Tipp der Woche

  • Die Markteinführung der kleinen, handlichen Heimcomputer war einer der wichtigsten medialen Umbrüche in der Endphase des Kalten Krieges – und zwar nicht nur diesseits des Eisernen Vorhangs. Die Kleinrechner von Atari, Commodore oder Sinclair fanden über Schmuggelrouten, Privatimporte und Valuta-Läden ihren Weg in die Ostblock-Staaten. In der Tschechoslowakei etwa standen gegen Ende der 1980er Jahre über 150.000 westliche Heimcomputer, v.a. Exemplare des britischen ZX Spectrum, in Privathaushalten und Jugendclubs. Darauf wurde, wie im Westen auch, überwiegend gespielt – aber auch Spiele programmiert, teilweise mit hochsubversivem Inhalt. Der tschechische Medienhistoriker Jaroslav Švelch hat in seinem 2018 erschienenen Buch Gaming the Iron Curtain diese Form von digitalem Samizdat einer ersten ausführlichen Analyse unterzogen. Die Begleit-Website, http://ironcurtain.svelch.com/, bietet viele spannende Materialien zum Thema und lädt auch diejenigen zum Stöbern ein, die das Buch noch nicht gelesen haben. Dort finden sich nicht nur Texte Švelchs, die es nicht ins Buch geschafft haben, sondern auch eine grosse Menge historischer Quellen zum Thema: digitalisierte Computerperiodika und Fanzines, Fotos von tschechoslowakischen Usern und von ihnen gebastelten Peripheriegeräten, gescannte Spiele-Tauschlisten und handgeschrieber Programmiercode. Das zweifellose Highlight ist das ins Englische übersetzte oppositionelle Text-Adventure-Spiel „Indiana Jones auf dem Wenzelsplatz“ (1989), das direkt im Browser gespielt werden kann.

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