Spring 2016

Vorlesung: Anime aus der Perspektive japanischer Kunstgeschichte

Dozent: Prof. Dr. Hans Bjarne Thomsen

In den letzten Jahren erfreuen sind das Genre des japanischen anime ("animierter Film") und manga ("Comics") nicht nur in der westlichen Welt, sondern als weltweites Phänomen, zunehmender Beliebtheit. Ganze Gruppen engagierter Fans erfreuen sich nicht nur daran, sondern treten aktiv durch Konferenzen Blogs und Verkleidungen (das so genannte kosupure) mit den Charakteren und ihren Erschaffern in Interaktion. In jüngster Zeit wurden Museen geschaffen, die sich anime und manga widmen und die Studios eines Anime Regisseurs sind zu einer bedeutenden Touristenattraktion in Japan geworden. In Mitten dieser weit verbreiteten Begeisterung begannen Wissenschaftler sich mit den kunsthistorischen Problemen von anime zu befassen, darunter führende Professoren der Japanischen Kunstgeschichte wie Tadashi Kobayashi, der die These aufstellte, dass eine direkte Verbindung zwischen anime, illustrierten Handrollen des 12. Jhs. und Holzschnitten des 19. Jhs. bestünden. Anime wurden in gewisser Weise in den Themenkatalog der japanischen Kunstgeschichte integriert. In dieser Vorlesung werden wir solche Thesen kritisch hinterfragen und uns einigen anderen kunsthistorischen Aspekten von anime mit Hilfe von Methoden und Theorien des Fachs zuwenden. Wir werden uns mit Fragen der Rezeption der Vergangenheit, dem Gebrauch von Medien und Techniken, Funktionen traditioneller Kunst und Architektur in anime, politische Verwendung von anime, seine Beziehung zum Westen, sowie auch Themen wie das Okkulte und Religionen (wie Buddhismus, Shintoismus und auch Christentum), die Verwendung von Raum und "material culture", Beziehungen zu den Darstellenden Künsten, seine Verwendung als eine Form von "underground art" usw. befassen. Darüber hinaus wird das wichtige Verhältnis zwischen anime und manga sowie das Verhältnis zu ihren zeitgenössischen Entsprechungen im Westen untersucht.

Termin: freitags, 12:15–13:45 Uhr

3 ECTS

MA Seminar: Wie afrikanische Kunst nach Europa kam. Rhetoriken des Handelns, Sammelns und Ausstellens in der Moderne

Dozentin: Prof. Dr. Bärbel Küster (Technische Universität Berlin)

Die afrikanische Kunst war für die Entstehung der Moderne in Europa von so grosser Bedeutung, dass Kritiker aus afrikanischen Ländern heute einen Anteil an dieser Moderne einklagen. Das Seminar soll untersuchen, mit welchen Rhetoriken in Europa Kunst und Objekte in das Kunstsystem integriert wurden: nicht nur wie Künstler sich mit den Objekten auseinandersetzten, sondern auch welche Händler hier agierten, welche Galerien afrikanische Kunst ausstellten, und wie durch die Ausstellungspraktiken am Kunstmarkt und die Reaktionen der Kunstkritik ein bis weit ins 20. Jahrhundert stabiler Diskurs des Primitivismus entstand. An ihm hatte auch die Kunstgeschichtsschreibung mas-siven Anteil. In den letzten Jahren ist dieser Diskurs als „ästhetischer Primitivismus“ kritisiert und mit ihm die Grundlagen kunsthistorischen Arbeitens auf der Basis formaler Vergleiche. Wie diese formalen Vergleiche eingesetzt wurden, auf welcher kulturhistorischen Grundlage sie fussten, soll ebenfalls erarbeitet werden. Das Ausstellen von Kunst aus Afrika in einer Art Analogie-Bildung mit der Kunst der Moderne etablierte sich bereits im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts in Galerien wie Devambez und Levesque in Paris, Stieglitz in New York, Thannhauser in München. Später übernahmen weitere Händler wie Charles Ratton und Museen wie das Folkwang Museum in Hagen unter Karl Ernst Osthaus diese Präsentation ebenso wie sie bei privaten Sammler (Gertrude u. Leo Stein, Michel Leiris u.a.) üblich war. Händler wie Joseph Brummer, Paul Guillaume und andere agierten zwischen Prag, St. Petersburg, Berlin, Paris und New York – über welche Netzwerke zirkulierten die Objekte? Für die frühen Publikationen zur afrikanischen Kunst wurden Fotografien teils von namhaften Fotografen wie Man Ray hergestellt, welche Bild-Rhetoriken wählten sie?

Termine: Freitag 26. Februar / Freitag 11. März / Freitag 18. März / Freitag 8. April, jeweils 12:15–18:00

9 ECTS

MA Seminar: Shipwreck! Objects, Trade, and Global Networks

Dozent: Prof. Dr. Hans Bjarne Thomsen

East Asian art history has from its beginnings been told in transnational narratives informed in part by excavations of ships lost at sea. Shipwreck collections are long-submerged and datable time capsules that hold valuable clues to the production and trade of art from across the centuries. The excavations reveal luxury goods as well as everyday household commodities: trade goods that were produced both for East Asian and European customers and functioning as eloquent witnesses for local and global fashion and tastes. The seminar will focus on the time between 1500 and 1800, when the world was measured in terms of the distances between ports and at a time when most transcultural contacts took place via ships navigating the seven seas. These contact zones included trade ports and production sites in Antwerp, Amsterdam, Dejima, Beijing, Suzhou, Jingdezhen, Lisbon, Arita, and Busan. What political and cultural factors influenced the creation of pre-modern global networks? What can we say in terms of their cargos of cargo, people, and ideas? How did information gathered by trade across the globe influence the art of the receiving culture and that of the producers? And how do shipwrecks change history as an event – and art history as a discovery? Theoretical and practical analysis of trade will be discussed in the seminar with topics ranging from the art of shipbuilding to the analysis of travel documents, the changing representations of travelling in art, and the art historical classification and categorization of entire shipwreck cargos as well as single objects.

The seminar will be based on both East Asian and Western research and will also be open to individual applications from interested Western art history or global art history students. Through the combined efforts of participants from both East Asian and Western art history disciplines, we hope to bring forth new ways of understanding the global trade and production of art.

Termin: montags, 14:00–15:45 Uhr

9 ECTS

Hinweis: Für Studierende der Kunstgeschichte Ostasiens ist das Modul regulär buchbar. Studierende des spezialisierten Masterprogramms Kunstgeschichte im globalen Kontext können dieses Seminar belegen, müssen jedoch ein Motivationsschreiben (mit Erklärung des eigenen Interesses am Thema, frühere Begegnungen und Auseinandersetzungen mit ostasiatischer Kunst usw.) an den Kursleiter senden. Mit Zustimmung des Kursleiters erfolgt die manuelle Buchung durch das Campus Management.

MA Seminar: Entkontextualisierung-Rekontextualisierung. Christliche und islamische Architektur im Museum

Dozierende: Prof. Dr. David Ganz und Prof. Dr. Francine Giese

Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit der kritischen Auseinandersetzung mit der in Publikationen wie Mschatta in Berlin (2014) oder Ausgestelltes Mittelalter (2015) thematisierten Problematik der Rekontextualisierung grossformatiger Architekturexponate im Museum. Ausgehend von den Abteilungen für christliche und islamische Kunst des Metropolitan Museum of Art in New York und unter Berücksichtigung weiterer, relevanter Fallbeispiele soll nach den musealen Strategien vom 19. bis ins frühe 21. Jahrhundert gefragt werden. Wie wurden bzw. werden kunsthistorische Narrative im Museum konstruiert und vermittelt, wie kamen die Exponate in die Museen und inwiefern beeinflussten sie die nachfolgende Sammlungspolitik? Die im Juni 2016 stattfindende New York-Exkursion erlaubt eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik (siehe Kommentar zur Exkursion).

Termin: dienstags, 14:00–15:45 Uhr

9 ECTS

Übung: Alltagsobjekt, religiöse Ikone, Kunstwerk. Indische Kunst im Museum Rietberg

Dozent: Dr. Johannes Beltz (Kurator für Kunst Indiens und Südostasiens am Museum Rietberg)

Beschreibung: Das Museum Rietberg besitzt eine Sammlung an bedeutenden Werken der Religionsgemeinschaft der Jainas. Dazu gehören Steinskulpturen, Bronzen, Textilien aber auch Malerei. Die Teilnehmer/innen machen sich mit ausgewählten Objekten vertraut und untersuchen Material, Ikonographie, Herstellung, rituelle Verwendung aber auch ihre Provenienz. Anhand der Arbeit mit den Objekten erhalten sie nicht nur einen Überblick über die indische Kunstgeschichte, sondern auch eine Einführung in den Jainismus – eine ideengeschichtlich wie wirtschaftlich einflussreiche Religionsgemeinschaft Indiens, die zu den ältesten Weltreligionen zählt, aber in Europa wenig bekannt ist. Ziel ist einerseits, die Teilnehmer/innen ganz generell mit der praktischen Museumsarbeit vertraut zu machen und die vielfältigen Bedeutungsebenen und Kontexte von Museumsobjekten zu erfassen. Andererseits soll am Beispiel der Religionsgemeinschaft der Jains geübt und vertieft werden, wie wissenschaftliche Inhalte und komplexe ideengeschichtliche Prozesse durch Museumsobjekte beispielhaft und für ein breites Publikum verständlich präsentiert werden. Dabei sollen Objekte als Bindeglieder zwischen Geschichte und Gegenwart, Fremd- und Selbstverständnis wirken. Deshalb werden in diesem Seminar auch kulturanthropologische Texte gelesen, die über die kunsthistorische Bedeutung der Objekte hinaus zum Verständnis der asketisch orientierten Jain-Gemeinschaft im gegenwärtigen Indien anregen. Dabei ist von zentraler Bedeutung, dass die Objekte einem sakral-rituellen Kontext entnommen sind und als solche eine starke identifikatorische Wirkung auf die Mitglieder dieser Religionsgemeinschaft ausüben.

Termin: dienstags, 10:15–12:00 Uhr

Ort: Museum Rietberg (Seminarraum Villa Schönberg)

6 ECTS

Übung: Globale Handelswege und ihre künstlerischen Ablagerungen

Dozierende: Roger M. Buergel (Direktor Johann Jacobs Museum) und Dr. Sophia Prinz (Wissenschaftliche Leitung Johann Jacobs Museum)

Beschreibung: Dinge sind in Bewegung, Menschen auch, und Orte existieren, Museen zumal, die diese Bewegungslinien deuten — was etwas anderes ist als sie zu fixieren. Tatsächlich kappen die klügeren unter den Museen die Taue, die sie an das nationalstaatlich orientierte 19. Jahrhundert ketten. Museologische Einteilungen in Geographien (wie "Afrika" und "China") verlieren ihre Gültigkeit, je stärker sich der historische Prozess als Verflechtung erweist. Ja, der Prozess selbst folgt nicht den Regeln der simplen Chronologie, als wäre 1750 überall auf der Welt 1750 gewesen. Die Trennung von Kunst und Nicht-Kunst (oder Handwerk) wirkt seit Duchamp ebenso lächerlich wie das modernistische "Medium". Tatsächlich sind die Dinge in Bewegung geraten, und es ist der Sinn dieses Seminars (das im Bauch eines Museums stattfindet), diese Bewegung nicht bloss zu diagnostizieren, sondern ihr Begriffe abzuringen. Zu diesem Zweck arbeiten wir mit Artefakten aus der Sammlung des Johann Jacobs Museums ebenso wie mit ästhetischen, philosophischen und soziologischen Theorien.

Termine: Montag 29. Februar, 10–13 Uhr / Freitag 15. April und Samstag 16. April ganztägig / Freitag 13. Mai und Samstag 14. Mai ganztägig

Ort: Johann Jacobs Museum

6 ECTS

Übung: Die Architektur der Seldschuken in Iran und Anatolien

Dozierende: Prof. Dr. Francine Giese und lic. phil. Helena Lahoz Kopiske

Anlässlich der Sonderausstellung Court and Cosmos: The Great Age of the Seljuqs (Metropolitan Museum of Art, NY), die im Rahmen der für Juni 2016 geplanten New York-Exkursion besucht werden soll, bietet die Veranstaltung eine Einführung in die Architektur der Seldschuken. Während im zweitägigen, von Dr. Patricia Blessing (SAH) durchgeführten Workshop "Frontiers in Motion: Kleinasien zwischen Byzanz, islamischer Welt und Mongolenreich, 1100-1500" die theoretischen und methodologischen Grundlagen erarbeitet werden, bietet die Übung die Möglichkeit, diese anhand von ausgewählten Fallstudien aus dem Iran und Anatolien zu konkretisieren. Zentrale Themen sind der kulturelle Austausch zwischen Persien, Nordsyrien, Armenien und Byzanz, der sich in der Architektur der Seldschuken manifestiert, die Ausbildung der 4-Iwan-Moschee, die Bedeutung des Grabbaus, die Einführung der Medrese als islamischer Bautypus, Handelsrouten und Karavanserais oder die seldschukische Keramik und Bauornamentik.

Termin: dienstags, 16:15–18:00 Uhr

6 ECTS

Hinweis: Der Workshop "Frontiers in Motion: Kleinasien zwischen Byzanz, islamischer Welt und Mongolenreich, 1100-1500" von Dr. Patricia Blessing findet am 26. und 27. Februar 2016 statt.

Exkursion: Der Barock als "Kontaktzone" in Argentinien und Bolivien

Dozierende: Prof. Dr. Tristan Weddigen und Charlotte Matter M.A.

Beschreibung: Im Rahmen der Exkursion sollen unterschiedliche 'Kontaktzonen' (Mary Louise Pratt) in Südamerika besprochen werden, von den gesellschaftlichen Experimenten der jesuitischen Missionen über die wirtschaftlichen Strukturen der Silberstadt Potosí bis zu stadtplanerischen Fragen in urbanen Zentren wie Córdoba und Buenos Aires. Der Schwerpunkt der Exkursion liegt auf der Kunst und Architektur der Kolonialzeit, unter Berücksichtigung der präkolumbischen Vergangenheit und ergänzt durch Werke und Bauten bis zur Gegenwart. Die Exkursion ist eine Kooperation zwischen der Bundesuniversität São Paulo und der Universität Zürich im Rahmen des Projektes New Art Histories: Connecting Ideas, Objects and Institutions in Latin America. Lehrende und Studierende beider Universitäten beteiligen sich an der Exkursion. Gute Englischkenntnisse werden deshalb vorausgesetzt.

Exkursionsdaten: 23. April – 1. Mai 2016

Leistungsnachweis (9 ECTS): Teilnahme an Vorbereitungstreffen / Auf Englisch verfasster, im Voraus abzugebender schriftlicher Beitrag für den Reader, im Umfang einer Hausarbeit / Referate vor Ort

Hinweis: Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen; die Exkursion ist ausgebucht.

Exkursion: New York, Metropolitan Museum of Art

Dozierende: Prof. Dr. David Ganz, Prof. Dr. Francine Giese, lic. phil. Helena Lahoz Kopiske

Im Zentrum der Exkursion stehen die Sammlungen islamischer und mittelalterlicher Kunst des Metropolitan Museum of Art, des Brooklyn Museum sowie die Abteilung für Architektur und Design des Museum of Modern Art. Im Austausch mit Kuratoren/innen soll die während dem Semester thematisierte Problematik der Rekontextualisierung grossformatiger Architekturexponate im Museum vertieft werden. Ein besonderes Highlight bildet der Besuch der Sonderausstellung Court and Cosmos: The Great Age of the Seljuqs, durch die uns Dr. Deniz Beyazit (Department of Islamic Art) führen wird.

Exkursionsdaten: nach Ankündigung

7 ECTS

Hinweis: Teilnehmer/innen des Master-Seminars "Entkontextualisierung-Rekontextualisierung. Christliche und islamische Architektur im Museum" und der Übung "Die Architektur der Seldschuken in Iran und Anatolien" werden bei der Vergabe der Exkursionsplätze bevorzugt berücksichtigt.

Übung Kunstgeschichte Ostasiens: Research in Swiss Museum Archives. Museum der Kulturen Basel

Dozentin: Anna Hagdorn M.A.

Termin: nach Ankündigung

6 ECTS

Hinweis: Für Studierende der Kunstgeschichte Ostasiens ist das Modul regulär buchbar. Studierende des spezialisierten Masterprogramms Kunstgeschichte im globalen Kontext können diese Übung belegen, müssen jedoch ein Motivationsschreiben (mit Erklärung des eigenen Interesses am Thema, frühere Begegnungen und Auseinandersetzungen mit ostasiatischer Kunst usw.) an den Kursleiter senden. Mit Zustimmung des Kursleiters erfolgt die manuelle Buchung durch das Campus Management.

Übung Kunstgeschichte Ostasiens: Discovering Chinese Collections in the Museum Rietberg

Dozierende: lic. phil. Natasha Fischer-Vaidya und Alina Martimyanova B.A.

Das Museum Rietberg ist das einzige Kunstmuseum für aussereuropäische Kulturen in der Schweiz und das drittgrösste Zürcher Museum. Die China-Abteilung des Museums bietet vielfältige wertvolle Beispiele chinesischer Kunst. Die Sammlungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der buddhistischen Plastik, der Grabkunst (Bronzen, Jade, Grabkeramik) sowie der Malerei der Ming- und Qing-Dynastie (1368−1911). Die weltbedeutende Meiyintang Collection, die das Museum als langjährige Dauerleihgabe erhalten hat, ist seit Januar 2013 auch als ein Teil der Dauerausstellung im Museum präsentiert. Diese Übung besteht aus eine Einführung in die chinesische Sammlungen des Museum Rietbergs und ihre Geschichten. Solche Sammlerpersönlichkeiten wie Eduard von der Heydt, Alice und Pierre Uldry, Ernst Winkler und Charles A. Drenowatz werden in diesem Zusammenhang näher betrachtet.

Termin: dienstags, 14:00–15:45 Uhr

6 ECTS

Hinweis: Für Studierende der Kunstgeschichte Ostasiens ist das Modul regulär buchbar. Studierende des spezialisierten Masterprogramms Kunstgeschichte im globalen Kontext können diese Übung belegen, müssen jedoch ein Motivationsschreiben (mit Erklärung des eigenen Interesses am Thema, frühere Begegnungen und Auseinandersetzungen mit ostasiatischer Kunst usw.) an den Kursleiter senden. Mit Zustimmung des Kursleiters erfolgt die manuelle Buchung durch das Campus Management.