Informationen für Forschende

Stand: 11. Juni 2020

Rückkehr zum normalen Forschungsbetrieb mit Schutzkonzept

Seit dem 8. Juni sind Forschungsarbeiten in Räumlichkeiten der UZH wieder möglich, wenn die Einhaltung der BAG-Richtlinien zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus, des Schutzkonzepts der UZH und des spezifischen Schutzkonzepts der jeweiligen Forschungseinheit gewährleistet werden kann. Weitere Bestimmungen werden nachfolgend spezifiziert.

1. Forschung in UZH-Räumlichkeiten

Forschungsarbeiten sind erlaubt, wenn die Einhaltung der BAG-Richtlinien zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus sowie des Schutzkonzepts der UZH gewährleistet werden kann.
Schutzkonzept für die Universität Zürich unter Covid-19

Die für das Forschungsprojekt verantwortlichen Professorinnen, Professoren oder Gruppenleitenden entscheiden grundsätzlich in eigener Verantwortung über die Durchführung von Forschungsprojekten in den ihnen zugeteilten Forschungsflächen. 

2. Zutritt zu den UZH-Gebäuden

Mitarbeitende der UZH dürfen ihren Arbeitsplatz betreten, falls sie das für ihre Forschungseinheit geltende spezifische Schutzkonzept zur Kenntnis genommen haben und einhalten.

3. Forschung ausserhalb UZH in der Schweiz

Es gelten dieselben Bestimmungen wie für Forschung in Räumlichkeiten der UZH.

4. Forschung im Ausland

Dienst- und Forschungsreisen im Namen der UZH sind erlaubt, sofern die nötigen Sicherheits- und Schutzmassnahmen eingehalten werden und für die Reise eine Bewilligung des zuständigen Dekanats bzw. der zuständigen ZDU-Leitung vorliegt.
Bewilligungsformular für Dienstreisen (PDF, 145 KB)

5. Forschung an und mit Menschen

Forschung mit Menschen findet soweit möglich virtuell statt (beispielsweise Befragungen und Interviews). Forschung, die physischen Kontakt Probanden erfordert, kann nur unter strikter Einhaltung der Schutzmassnahmen des BAG erfolgen (Hygiene- und Abstandsregeln sowie Maskenpflicht bei direkten Kontakten). Ausnahmen in einem klinischen Umfeld sind möglich.

6. Forschung in den universitären Spitälern

Forschung der UZH in universitären Spitälern unterliegen den gleichen Bestimmungen wie Forschung in Räumlichkeiten der UZH. Die Spitalleitungen können aber Forschungsaktivitäten aus Gründen des Wohlergehens von Mensch und Tier untersagen.

7. Ressourcen von Unterstützungsorganisationen

Forschungsarbeiten, die auf Ressourcen von Unterstützungsorganisationen (wie Technologie- und Forschungsplattformen, LASC, Werkstätten das weitere Dienstleistungen) angewiesen sind, können nur begonnen werden, wenn die für die Forschung Verantwortlichen vor der Wiederaufnahme von den betreffenden Dienstleistungseinheiten direkt die Zusicherung erhalten haben, dass die benötigten Leistungen erbracht werden können.

8. Betrieb Unterstützungsorganisationen

Die Unterstützungsorganisationen offerieren nach ihren besten Möglichkeiten und Kapazitäten und unter den eingeschränkten Arbeitsbedingungen, welche Dienstleistungen sie den Forschenden anbieten können. Ein generelles Bezugsrecht auf diese Dienstleistungen kann nicht gewährt werden.

Zusatzfinanzierung für UZH-Nachwuchsforschende

Um UZH-Nachwuchsforschende zu unterstützen, die in ihrer Forschung seit Anfang März massgeblich durch die Covid-19-Pandemie beeinträchtigt wurden, hat die Universitätsleitung am 19. Mai eine Härtefallregelung beschlossen. Für betroffene Nachwuchsforschende auf Qualifikationsstellen, die durch zentrale UZH-Forschungsfördermittel (z.B. Forschungskredit, UFSP) oder durch Drittmittel (öffentliche Forschungsförderungsorganisationen, Stiftungen, Fellowships, etc.) finanziert sind und für die der Drittmittelgeber keine Zusatzbeiträge ermöglicht, kann bei Erfüllen der Härtefallkriterien beim Prorektorat Forschung eine Finanzierungsverlängerung von maximal zwei Monaten beantragt werden. Beachten Sie dazu das nachstehende Antragsformular und das integrierte Merkblatt:
Antragsformular Härtefall und Merkblatt (DOCX, 67 KB)

Weitere Hinweise 

  • Antragsstellung: Anträge können frühestens vier Monate vor Ablauf einer Anstellung bzw. der Finanzierung eingereicht werden. Daher ist es wichtig, dass betroffene Nachwuchsforschende und ihre Vorgesetzten die Pandemie-bedingten Einschränkungen gut dokumentieren, um diese auch zum Antragszeitpunkt noch nachweisen zu können.
  • Anstellungsverlängerungen: Anstellungsverlängerungen – auch über die für Qualifikationsstellen gemäss PVO-UZH geltende maximale Anstellungsdauer von sechs bzw. neun Jahre hinaus – sind möglich. Kontaktieren Sie hierzu Ihre Personalverantwortlichen.