Informationen für Forschende

Stand: 26. Mai 2020

Schutzkonzept für die Universität Zürich

Um die behutsame Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs zu begleiten, hat die Universitätsleitung per 8. Mai 2020 ein Schutzkonzept verabschiedet. Ziel dieses Konzeptes ist es, alle an der UZH anwesenden Personen vor einer Ansteckung durch das neue Coronavirus bestmöglich zu schützen. Sämtliche Informationen hierzu finden Sie bei den Basis-Informationsseiten für alle Mitarbeitenden. Alle weiter­en und spezi­fischen Informationen (nur) für Forschende sind nachstehend aufgeführt.
Alle Informationen für Mitarbeitende
Schutzkonzept für die Universität Zürich

Forschungsbetrieb mit reduzierter Präsenz

Seit dem 27. April sind Forschungsarbeiten in Räumlichkeiten der UZH wieder möglich, wenn die Hygiene- und Verhaltensregeln des BAG eingehalten werden und die Arbeiten nicht im Home Office erfolgen können. Dazu müssen die Forschungs­einheiten ein spezifisches Schutzkonzept erstellen, welches von der zuständigen Fakultäts­leitung bewilligt wird. Weitere Bestimmungen werden nachfolgend spezifiziert.

1. Forschung im Home Office

Im Grundsatz wird alle Forschung, welche im Home Office möglich ist, im Home Office durchgeführt.

2. Forschung in UZH-Räumlichkeiten

  • Forschungsarbeiten, die eine physische Präsenz erfordern, sind erlaubt, wenn sie die nachfolgenden Bedingungen einhalten:
  1. Die BAG-Richtlinien zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus;
  2. Die Vorgaben des Schutzkonzeptes für die Universität Zürich:
    Schutzkonzept für die Universität Zürich unter Covid-19
  • Die für wiederaufgenommene Forschungsarbeiten verantwortlichen Professorinnen, Professoren oder Gruppenleitenden müssen darüber hinaus über ein spezifisches Schutzkonzept verfügen, welches die Umsetzung der oben genannten Bedingungen a) und b) nachweist und von der Fakultätsleitung genehmigt ist.
  • Die UZH stellt ein Reservationssystem für die temporäre Verwaltung von Räumen der Forschungsgruppen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie im Dokument «Anleitung Buchungssystem Raumbelegung»:
    Anleitung Buchungssystem Raumbelegung (PDF, 502 KB)
  • Wieder aufgenommene Forschungsarbeiten werden vernünftig dimensioniert. Es besteht kein generelles Bezugsrecht auf Dienstleistungen seitens Dritter innerhalb der UZH (z.B. LASC, Technologieplattformen, Betriebsdienste, Mensen, etc. siehe Spezifizierungen unten). Sämtliche Aktivitäten können jederzeit wieder eingeschränkt werden (z.B. bei erneuter Schliessung der UZH-Räumlichkeiten oder bei gehäuft auftretenden Infektionen in Räumlichkeiten der UZH).

3. Zutritt zu den UZH-Gebäuden

Mitarbeitende der UZH dürfen ihren Arbeitsplatz betreten, falls sie die Zutritts­bewilligung ihrer Fakultäts­leitung dafür haben und das für ihre Forschungs­einheit geltende spezifische Schutz­konzept zur Kenntnis genommen haben und einhalten.

4. Forschung ausserhalb UZH in der Schweiz

Es gelten dieselben Bestimmungen wie für Forschung in Räumlichkeiten der UZH.

5. Forschung im Ausland

Dienst- und Forschungsreisen sind grundsätzlich untersagt. Ausnahmen können durch die Fakultätsleitungen oder das zuständige Universitätsleitungsmitglied bewilligt werden.

6. Forschung an und mit Menschen

Forschung mit Menschen findet soweit möglich virtuell statt (z.B. Befragungen, Interviews). Forschung, die physischen Kontakt mit Probanden erfordert, kann nur unter strikter Einhaltung der Schutzmassnahmen des BAG erfolgen (Hygiene- und Abstandsregeln sowie Maskenpflicht bei direkten Kontakten). Forschung mit physischer Präsenz von Probanden, die Risikogruppen angehören oder in Wohngemeinschaft mit Angehörigen von Risikogruppen leben, ist generell untersagt. Ausnahmen in einem klinischen Umfeld sind möglich.

7. Forschung in den universitären Spitälern

Forschung der UZH in universitären Spitälern unterliegen den gleichen Bestimmungen wie Forschung in Räumlichkeiten der UZH. Die Spitalleitungen können aber Forschungsaktivitäten aus Gründen des Wohlergehens von Mensch und Tier untersagen.

8. Ressourcen von Unterstützungsorganisationen

Forschungsarbeiten, die auf Ressourcen von Unterstützungsorganisationen (wie Technologie- und Forschungsplattformen, LASC, Werkstätten das weitere Dienstleistungen) angewiesen sind, können nur begonnen werden, wenn die für die Forschung Verantwortlichen vor der Wiederaufnahme von den betreffenden Dienstleistungseinheiten direkt die Zusicherung erhalten haben, dass die benötigten Leistungen erbracht werden können.

9. Betrieb Unterstützungsorganisationen

Die Unterstützungsorganisationen offerieren nach ihren besten Möglichkeiten und Kapazitäten und unter den eingeschränkten Arbeitsbedingungen, welche Dienstleistungen sie den Forschenden anbieten können. Ein generelles Bezugsrecht auf diese Dienstleistungen kann nicht gewährt werden.

Zusatzfinanzierung für UZH-Nachwuchsforschende

Um UZH-Nachwuchsforschende zu unterstützen, die in ihrer Forschung seit Anfang März massgeblich durch die Covid-19-Pandemie beeinträchtigt wurden, hat die Universitätsleitung am 19. Mai eine Härtefallregelung beschlossen. Für betroffene Nachwuchsforschende auf Qualifikationsstellen, die durch zentrale UZH-Forschungsfördermittel (z.B. Forschungskredit, UFSP) oder durch Drittmittel (öffentliche Forschungsförderungsorganisationen, Stiftungen, Fellowships, etc.) finanziert sind und für die der Drittmittelgeber keine Zusatzbeiträge ermöglicht, kann bei Erfüllen der Härtefallkriterien beim Prorektorat Forschung eine Finanzierungsverlängerung von maximal zwei Monaten beantragt werden. Beachten Sie dazu das nachstehende Antragsformular und das integrierte Merkblatt:
Antragsformular Härtefall und Merkblatt (DOCX, 62 KB)

Weitere Hinweise 

  • Antragsstellung: Anträge können frühestens vier Monate vor Ablauf einer Anstellung bzw. der Finanzierung eingereicht werden. Daher ist es wichtig, dass betroffene Nachwuchsforschende und ihre Vorgesetzten die Pandemie-bedingten Einschränkungen gut dokumentieren, um diese auch zum Antragszeitpunkt noch nachweisen zu können.
  • Anstellungsverlängerungen: Anstellungsverlängerungen – auch über die für Qualifikationsstellen gemäss PVO-UZH geltende maximale Anstellungsdauer von sechs bzw. neun Jahre hinaus – sind möglich. Kontaktieren Sie hierzu Ihre Personalverantwortlichen.