Büsten antiker Philosophen

Leistung – Gesellschaft – Gerechtigkeit

Ringvorlesung der Philosophiestudierenden


Die Frage nach einer gerechten Verteilung von Gütern und Ämtern beschäftigt die politische Philosophie bereits seit ihren Anfängen in der Antike. Erst mit dem Anfang der Neuzeit und dem damit einhergehenden Ende der Adelsherrschaft als gottgewollter Hierarchie konnte die Utopie einer reinen Leistungsgesellschaft allerdings scheinbar Realität annehmen: Wer mehr leistet, dem soll auch mehr vergütet werden. In jüngerer Zeit jedoch werden zunehmend Zweifel an dieser Devise laut.

Wie das Bundesamt für Statistik schreibt, befinden sich über 10% der Schweizer ArbeitsnehmerInnen in einem Zustand dauerhafter emotionaler Erschöpfung und weisen ein erhöhtes Burnout-Risiko auf – Tendenz steigend. Ist psychische Gesundheit demzufolge überhaupt mit dem meritokratischen Ideal in Einklang zu bringen? Und wie lässt sich aus einem Kollektiv purer Leistungssubjekte eine Gesellschaft formen?

Die Ringvorlesung wird von Studierenden der Philosophie konzipiert und organisiert.

Programm

  • Ulrike Ehrlert (Universität Zürich); Ort: KOL, Rämistrasse 71, 8006 Zürich; Raum: F-121

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  • Fabienne Liptay (Universität Zürich); Ort: KOL, Rämistrasse 71, 8006 Zürich; Raum: F-121

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