Ethische Prinzipien

Wissenschaft erfordert Freiraum, in welchem sie sich unbeeinflusst von externen Zwängen und ideologischen Einflussnahmen entfalten kann. Die Universität Zürich beansprucht uneingeschränkte Freiheit von Forschung und Lehre. Gleichzeitig bedingt Freiheit von Forschung und Lehre Verantwortung. Zu verantwortlicher Wissenschaft gehört die ethische Reflexion ihrer Mittel und Folgen für Mensch, Tier und Umwelt.

Integrität in der Wissenschaft

Die UZH und ihre Angehörigen sind den Grundsätzen einer guten wissenschaftlichen Praxis verpflichtet und vermitteln diese an den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Vertrauensperson der UZH und ihre Stellvertretenden bilden die erste und zentrale Anlaufstelle bei einem Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten und nehmen entsprechende Meldungen entgegen. Mehr Informationenen hierzu finden Sie auf der Website für Forschende und Nachwuchskräfte.
Website für Forschende: Integrität in der Wissenschaft

Forschungsvorhaben an und mit Menschen

Bei Forschungsvorhaben an und mit Menschen wägen Forschende der UZH gemäss guter wissenschaftlicher Praxis die Verhältnismässigkeit der voraussichtlichen Belastungen und Risiken für die Studienteilnehmenden im Hinblick auf den erwarteten Erkenntnisgewinn ab. Sie verzichten auf für das Forschungsvorhaben nicht zwingend notwendige Belastungen und Risiken. In der Regel ist eine ethische Prüfung und Bewilligung eines Forschungsvorhabens notwendig. Alle Informationen hierzu und die Ethik-Policy finden Sie auf der Website für Forschende und Nachwuchskräfte.
Website für Forschende: Forschungsvorhaben an und mit Menschen

Forschung mit Tieren und Tierschutz

Die Universität Zürich forscht mit Tieren, um Gesundheit und Krankheiten von Menschen und Tieren besser zu verstehen sowie um neue Therapien zu entwickeln. Die UZH setzt wenn immer möglich tierversuchsfreie Methoden ein und forscht nur dann mit Tieren, wenn dies nicht anders möglich ist. Durch vorbildliche Tierhaltung, sachgerechte Ausbildung der beteiligten Personen, sorgfältige Versuchsplanung und Nutzung aller Möglichkeiten zur Leidensverminderung der Tiere wird dem Tierschutz an der UZH Rechnung getragen.
Tierschutz
Forschung mit Tieren
Forschung mit Tieren in Zahlen
Laufende Forschungsprojekte
3R-Prinzip: Replace, Reduce, Refine
Forschung mit Primaten

Nutzung genetischer Ressourcen: Nagoya-Protokoll

Forschung an der UZH unterliegt dem geregelten Zugang zu genetischen Ressourcen und der ausgewogenen Aufteilung der sich aus der Nutzung ergebenden Vorteile. Diese Auflagen sind im Nagoya-Protokoll des Bundesamts für Umwelt definiert. Mehr Informationenen hierzu finden Sie auf der Website für Forschende und Nachwuchskräfte.
Website für Forschende: Nagoya-Protokoll