Wie finde ich Bilder zu einem Thema? – Wie erkenne ich Bild-Inhalte?


Übersicht

Herkömmliche ikonographische Lexika im Printmedium

Bildersuche im World Wide Web

Bibel

Mythologie

Emblematik

Iconclass

Klassiker des 16./17./18. Jhs.

Sonderfälle


Herkömmliche ikonographische Lexika im Printmedium

Hans AURENHAMMER, Lexikon der christlichen Ikonographie I (A–C), Wien 1959-67 [mehr nicht erschienen].

Joseph BRAUN, Tracht und Attribute der Heiligen in der deutschen Kunst, Stuttgart 1943, Nachdruck 1964.

DACL: P. CABROL / Henri LECLERCQ (Hgg.), Dictionnaire d’Archéologie Chrétienne et de Liturgie, 15 Bände, Paris 1924-1953.

François GARNIER, Thesaurus iconographique. Système descriptif des représentations, Paris 1984.

François GARNIER, Le Langage de l’Image au Moyen Age. I: Signification et Symbolique Paris 1982; II: Grammaire des Gestes, Paris 1989.

Arthur HENKEL / Albrecht SCHÖNE, Emblemata, Handbuch zur Sinnbildkunst des XVI. und XVII. Jahrhunderts, Stuttgart: Metzler 1967; Supplement 1976; wohlfeiler Reprint 1996.

Herbert HUNGER, Lexikon der griech. und röm. Mythologie, mit Hinweisen auf das Fortwirken antiker Stoffe und Motive in der bildenden Kunst, Literatur und Musik des Abendlandes bis zur Gegenwart, Wien 1953.

Karl KÜNSTLE, Ikonographie der christlichen Kunst. I: Prinzipienlehre - Hilfsmotive - Offenbarungstatsachen, Freiburg 1928; II: Ikonographie der Heiligen, 1926.

LCI: Engelbert KIRSCHBAUM / Wolfgang BRAUNFELS u.a. (Hgg.), Lexikon der christlichen Ikonographie, [4 Bände allgemeine Ikonographie; 4 Bände Ikonographie der Heiligen], Freiburg 1968-1976.

LIMC: John BOARDMAN (Hg.), Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae, Artemis 1981ff.

A. PIGLER, Barockthemen. eine Auswahl von Verzeichnissen zur Ikonographie des 17. und 18. Jahrhundets, 2 Bände, Budapest 1956; 2. Auflage: ....

Mario PRAZ, Studies in seventeenth-century imagery, The Warburg institute, 1939 -- 2., erweiterte Auflage: Roma: Edizioni di Storia e Letteratura 1974 (Sussidi eruditi 17) bei Google Books

Percy PRESTON, Metzler Lexikon antiker Bildmotive, Stuttgart 1997.

RAC: Theodor KLAUSER u.a. (Hgg.), Reallexikon für Antike und Christentum, Stuttgart 1950ff.; Supplement 1985ff.

RBK: K.WESSEL / M.RESTLE, Reallexikon zur byzantinischen Kunst, Stuttgart 1963ff.

RDK: Otto SCHMITT / Ernst GALL / L.H. HEYDENREICH (Hg.), Reallexikon zur deutschen Kunstgeschichte, Stuttgart 1933ff. (Stand 2015: bis zum Artikel "Fuge") http://rdk.zikg.net/gsdl/cgi-bin/library.exe (Die alte, recht praktische Site ist nicht mehr erreichbar.)

Louis RÉAU, Iconographie de l’Art Chrétien, (6 Teilbände), Paris 1955-1959.

W.H. ROSCHER, Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie, 6 Bände, Leipzig 1884-1937; Nachdruck Hildesheim 1977.

Joseph SAUER, Symbolik des Kirchengebäudes und seiner Ausstattung in der Auffassung des Mittelalters, 2.Aufl. Freiburg 1924.

Gertrud SCHILLER, Ikonographie der christlichen Kunst, 6 Teilbände [nach Themenkreisen wie Kindheit, Taufe, Passion, Auferstehung, die Kirche, Maria usw. — kein AT!] Gütersloh 1966ff. und Neuauflagen.

Guy DE TERVARENT, Attributs et Symboles dans l’Art Profane 1450-1600, Genf 1958/64.

R. VAN MARLE, Iconographie de l’Art Profane au Moyen Age et à la Renaissance, 2 Bände, Den Haag 1931/32.

Im Parthas Verlag Berlin erscheint seit 1997 die Reihe "Bildlexikon der Kunst" mit verschiedenen thematischen Bänden. (Gut illustriert, doch leider bei den Textangaben bibliographisch nicht präzise. Immerhin, man bekommt Ideen, wo man weitersuchen kann.)

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Bildersuche nach Themen/Künstlern im World Wide Web:

Man ist immer wieder versucht, Google-Bildsuche zu verwenden. Dabei erscheinen indessen viele Bilder, die man keineswegs will; und andere werden nicht gefunden. Es gibt Inhalte im Web, die aus verschiedenen Gründen von Suchrobotern wie bing, Googgle, Yahoo nicht erreicht werden, zum Beispiel Bibliothekskataloge, Datenbanken, Seiten mit Zugangsbeschränkungen (›Deep Web‹)

Google-Bildsuche taugt für ein erstes Aus-dem-Busch-klopfen. Dann muss man die Fährte weiter verfolgen.

Identifikation von Bildern ohne Text (sog. inhaltsbasierte Bildersuche)

••• Google-Bildsuche http://images.google.com/ kennt das tool "searchbyimage" (auf das Icon des Fotoapparats rechts im Eingabefenster klicken und dann weiter. Damit kann man Bilder identifizieren lassen. Erstaunlicherweise funktioniert dies auch bei barocken Zeichnungen u.dgl. mit hoher Treffsicherheit. – Ausprobieren!

••• Eine andere "reverse image search engine" ist http://www.tineye.com/

•••Die bayrische Staatsbibliothek bietet eine Bildähnlichkeitssuche an. Ob das funktioniert?


Metasuchmaschinen

••• Datenbank-Infosystem (DBIS) DBIS ist etwas unübersichtlich.

••• Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte: Neu (Ende 2017) aufgeschaltet ist https://www.graphikportal.org wo verschiedene graphische Sammlungen gleichzeitig abgefragt werden können. Die Suchlogik ist recht intelligent!

••• Bildarchiv der Kunst und Architektur http://www.bildindex.de/#

Es handelt sich um ein Bildarchiv mit einer grossen Zahl online verfügbaren Bildern. Recherchieren kann man über Standort, Künstler, Thema, Epochen, etc. suchen.

Großartig ist die Bilddatenbank des British Museum: http://www.britishmuseum.org/research/search_the_collection_database.aspx

Sie eignet sich bevorzugt zum Auffinden von Druckgraphik. Man kann sich (kostenlos) Bilder als hochaufgelöste .jpg-Dateien auf seinen Mail-Account zusenden lassen.

Warburg Institut, Iconographic Database: http://warburg.sas.ac.uk/vpc/VPC_search/main_page.php

Suche mittels Taxonomie (aber nicht Icon Class). Gute Beschreibungen. Die Bilder sind (meist schwarz/weiß) als riesige PDF-Files gratis downloadbar.

Digitales Bildarchiv für Kunst-und Kulturwissenschaften http://prometheus-bildarchiv.de/

Führt mit Bildvorschau zu vielen weiteren Datenbanken. Kostenpflichtige private Lizenz oder Campuslizenz

ARTstor is a digital library of more than one million images in the areas of art, architecture, the humanities: http://library.artstor.org/library/welcome.html

To access images in the ARTstor Digital Library, you must be affiliated with a participating non-profit institution (university, college, museum, public library, ...)

ARTigo (ein von der DFG unterstütztes Projekt: http://www.artigo.org/detailedSearch.html


Joconde = CATALOGUE DES COLLECTIONS DES MUSEES DE FRANCE = http://www.culture.gouv.fr/documentation/joconde/fr/pres.htm


Utpictura18 = Centre Interdisciplinaire d’Étude des Littératures d’Aix-Marseille

http://www.univ-montp3.fr/pictura/Presentation.php

Gute Beschreibungen. (Wie kann man sich dort anmelden um die Bilder grösser zu sehen?)


Virtuelles Kupferstichkabinett der der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel: http://www.virtuelles-kupferstichkabinett.de/index.php?subPage=project&

Gute Bescheibungen; Angabe der Iconclass-Nummer; Vergrößerung mittels Zoomify, d.h. das Bild kann man vergrößert anschauen aber so nicht downloaden.


Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie Den Haag: http://www.rkd.nl/rkddb/%285q4ezoyk5u23xheunh5nuomi%29/search.aspx?module=images

Wer im Holländischen nicht ganz firm ist, kann die Suchmaske auch auf Englisch bedienen.


Staatliche Kunstsammlungen Dresden: http://skd-online-collection.skd.museum/de/contents/search


Kubikat (Kunsthistorische Forschungsinstitute in München, Florenz und Rom) Kubikat. Hier integriert ist die Bilddatenbank der Bibliotheca Hertziana (mit etwas lahmen Server).


Reallexikon zur deutschen Kunstgeschichte online: http://rdk.zikg.net/gsdl/cgi-bin/library.exe (Die Artikel reichen über das deutsche Sprachgebiet hinaus. Im Gegensatz zum alphabetisch geordneten Lexikon in Buchform gibt es hier auch ein systematisches Register. Der letzte hier erscheinende Artikel ist "Granat", dat. 2014)


[hab noch noch nicht herausgefunden, wer diese Website betreibt]: http://www.wikigallery.org/wiki/Main_Page


Fine Art images, 65185 Wiesbaden – eigentlich ein kommerzielles Unternehmen (Bilder enthalten Wasserzeichen), aber mit guter Suchlogik: http://www.fine-art-images.net/de/home.html


Viele Museen kann man absuchen mit http://www.scalarchives.com/web/index.asp Die Bilder sind mit Wasserzeichen versehen; Download kostet.


Graphische Sammlung der ETH Zürich: http://www.e-gs.ethz.ch/eMP/eMuseumPlus

(Die Bilder werden in der Größe einer Zigarettenpackung dargeboten.)


Brauchbar ist auch die (englischsprachige! also Enthauptung unter beheading) Suchlogik der Web Gallery of Art. Man muss aber aufpassen: Die bringen i.d.R. nur Ölgemälde, keine Emblembücher und solche Quellen.


Die Bilddatenbank von http://www.arkyves.org/ ist kostenpflichtig.


Oft findet man auch Taugliches bei

http://www.deutschefotothek.de

Das grosse Kunstlexikon von P.W. Hartmann http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_a.html

Web Museum http://www.ibiblio.org/wm/paint/

Zeno, Kunstwerke mit der Suchlogik ("nur in Kunstwerke") http://www.zeno.org/Kunstwerke

Artchive http://artchive.com/ftp_site.htm

Meisterwerke http://www.meisterwerke-online.de/

wenn man den Künstlernamen kennt: Ciudad de la Pintura http://pintura.aut.org/

Artcyclopedia http://www.artcyclopedia.com/

Pictify = the global home for sharing your favourite artworks (enthält auch viel Abstruses): http://pictify.com

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Bibel:

Bilder zu biblischen Themen


Antike Mythologie:

W.H. ROSCHER, Ausführliches Lexikon der griechischen und römischen Mythologie, 6 Bände, Leipzig 1884-1937; Nachdruck Hildesheim 1977.

Liste der Digitalisate der Bände im Internet Archive; unten an der Seite.

Herbert HUNGER, Lexikon der griech. und röm. Mythologie, mit Hinweisen auf das Fortwirken antiker Stoffe und Motive in der bildenden Kunst, Literatur und Musik des Abendlandes bis zur Gegenwart, Wien 1953.

LIMC: John BOARDMAN (Hg.), Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae, Artemis 1981ff.

Percy PRESTON, Metzler Lexikon antiker Bildmotive, Stuttgart 1997.

http://www.theoi.com/

http://en.wikipedia.org/wiki/Category:Greek_mythology

Greek Mythology Link: http://www.maicar.com/GML/

William Smith, Ed., A Dictionary of Greek and Roman biography and mythology: http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus:text:1999.04.0104 – mit anklickbaren Links, die direkt in die Quellen führen.

Die Website von Carlos Parada und Maicar Förlag http://www.maicar.com/GML/000Iconography/000Iconography.html

Vgl. auch die Bibliographie zur Mythenüberlieferung

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Emblematik:

In Buchform immer noch äusserst nützlich: Arthur Henkel / Albrecht Schöne (Hgg.), Emblemata. Handbuch zur Sinnbildkunst des XVI. und XVII. Jahrhunderts, Stuttgart 1967; Supplement 1976.

Dutch Love Emblems of the Seventeenth Century (Utrecht)

Digitalisierungs-Home-Page der Bayerischen Staatsbibliothek

Emblematica Online (University of Illinois + Herzog August Bibliothek)

Alciato

French Emblems at Glasgow

Symbol/Attribut/Allegorie (Peter Eckart)

http://www.symbolforschung.ch/embleme

Jacobus Boschius, Symbolographia Sive De Arte Symbolica Sermones Septem. Quibus accessit Studio & Operâ Ejusdem Sylloge Celebriorum Symbolorum In Qvatvor Divisa Classes Sacrorum, Heroicorum, Ethicorum, Et Satyricorum Bis Mille Iconismis Expressa, Augsburg u. Dillingen: Bencard 1702 digitalisiert

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Thematischer Katalog ICONCLASS

Der systematische Katalog eignet sich vor allem für eine fuzzy Suche, wenn man keine sprachlichen Begriffe für das Gesuchte kennt.

Gebrauchsanleitung hier: http://www.iconclass.nl/contents-of-iconclass

Katalog mit Links zu den Bildquellen hier: http://www.iconclass.org/help/outline

Beispiel:

 9 Classical Mythology and Ancient History
  97 metamorphoses ~ classical mythology
   97C metamorphoses of male persons into mammals
    97CC metamorphoses of female persons into mammals
     97CC6 Io changed into a cow (Ovid, Metamorphoses I 611)
      97CC64 Mercury lulls Argus into sleep by making music
       97CC641 Mercury beheads Argus

Wenn das gewünschte Stichwort (hier also Mercury beheads Argus) zuunterst im Rahmen steht, kann man eine der aufgelisteten Bildquellen anklicken, die ihre Dateien nach den Nummern der Iconclass abgelegt haben.

Vgl. auch in den «Bibliothèques Virtuelles Humanistes» > http://www.bvh.univ-tours.fr/Iconclass_browse.asp

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Die Klassiker des 16./17./18. Jhs.


Cesare Ripa († 1622), Iconologia

• Die erste Ausgabe 1593 (und der Nachdruck 1602) enthält noch keine Bilder. Ca. 1000 Personifikationen alphabetisch geordnet. Dann aber 1603 mit den Holzschnitten eines Unbekannten:

• Iconologia Overo Descrittione Di Diverse Imagini cavate dall'antichità, & di propria inuentione, Roma 1603.

Forschungsprojekt von Sonia Maffei (Università degli studi di Bergamo) mit (maschinenlesbarem) Text; Bildern, Zitatnachweisen und Suchfunktion. Erfasst wurde die Ausgabe von 1603: http://lartte.sns.it/ripa/testo/index.php

mehr zu C.Ripa hier

Vi<n>cenzo Cartari, Imagini De Gli Dei Delli Antichi, 1556.

Vicenzo Cartari (1531 bis nach 1571) beschreibt in »Le imagini de i dei de gli antichi«, alle antiken Göttergestalten erschien mit Holzschnitten bebildert das erste Mal 1571 in Venedig und wurde bald nachgedruckt und übersetzt. Cartari trägt die verstreuten antiken Quellen zusammen, aus denen sein Illustrator Bolognino Zaltieri die Göttergestalten imaginiert. Die Abbildungen in Cartaris Vorlagen-Buch zeigten den den Künstlern, mit welchen Attributen die Götter ausgestattet werden sollten.

Die Erstausgabe 1556 und die zweite 1567 enthielten noch keine Bilder.

Die dritte Ausgabe (Venedig 1571) hat 98 Bilder von Bolognino Zaltieri.

Die Ausgabe Padua 1615 tauscht die von Zaltieri aus gegen solche von Filippo Ferroverde.

Digitalisat der latein. Ausgabe 1581: http://www.uni-mannheim.de/mateo/camenaref/cartari.html
Digitalisat einer italien. Ausgabe 1626: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cartari1626
Digitalisat einer deutschen Ausgabe 1692: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cartari1692

Joachim von Sandrart (1606–1688), Teutsche Academie der Bau-, Bild- und Mahlerey-Künste 1675ff.

Digitalisat plus maschinenlesbarer Text plus Register plus Kommentare u.a.m. (großartig!!!): http://ta.sandrart.net/

Iconologia Deorum, Oder Abbildung der Götter, welche von den Alten verehret worden; Aus den Welt-berühmtesten Antichen der Griechischen und Römischen Statuen, auch in Marmel, Porsido-Stein, Metall, Agat, Onyx, Sardonich und andren Edelsteinen befindlichen Bildereyen, sorgfältig abgesehen, Samt dero eigentlicher Beschreibung, und Erklärung der Heidnischen Tempel-Ceremonien, Auch Vorbildung der Thiere und anderer Sachen, die auf Hieroglyphische und Emblematische Art, nach Weise der Egyptischen Schrifften, schicklich können vorgebracht und auf einen gewissen Verstand gerichtet werden; Deme allem vorgefügt ist, Des Durchleuchtigen Palm-Ordens Der Hochlöbl. Fruchtbringenden Gesellschaft auf dem Parnaß aufgestellter Ehren-Tempel / Durch Joachim von Sandrart auf Stockau .... - Nürnberg, Gedruckt durch Christian Siegmund Froberger, in Verlegung des Authoris, Leipzig bey Christoff Riegel von Nürnberg zu finden, 1680.

Sandrart übernimmt zwar Cartaris Titel »Iconologia«, das Werk fußt indessen auf originalen Antiken (Reliefs, Gemmen, München, Skulpturen); auch fügt er antike Texte (mit deutscher Übersetzung) bei.
Aus der Vorrede: Also hab ich/ um desto sicherer zu solcher Wissenschafft zugelangen/ mir selbst angelegen seyn lassen/ daß ich Zeit meiner Studien zu Rom nach allen diesen Göttern in derer Tempeln sie gestanden/ oder sonsten zu dergleichen Gebrauch aufgehalten/ und der verzehren den Zeit zu trutz noch überblieben/ wie auch bey den Liebhabern alda in denen Palazzen/ auch auf offentlicher Straße/ besonderlich aber in denen Cabineten von Marmolstein/Metall/ Porfido/ auch in Agat/Onix/Sardonick/ Gold und Silber/ die durch derselben Antichen damals selbst gebildet und dahin verehret worden/ aufs aller fleissigst gesucht/ selbige selbst nachgezeichnet/ und noch täglich durch andere alda aufhaltende beständige Correspondentz wann etwas curiösers aufs neu aus der Erden hervorgebracht wird/ wie noch zum öfftern geschicht/ mit ebenmessigen Fleiß nachzeichnen also folgends in selbige Gestalt durch unsere erfahrnste Virtuosen in Kupfer bringen lassen […] — http://ta.sandrart.net/de/text/1345#autodiv315


Bernard de Montfaucon (1655–1741), L’antiquité expliquée et représentée en figures / Antiquitas explenatiore et schematibus illustrata, Paris: Delaulne 1719ff. und 2. Aufl. 1722-1724 (10 Bde. und 5 Suppl.)

Griechische und Römische Alterthümer / welche der berühmte P. Montfaucon ehemals samt den dazu gehörigen Supplementen in zehen Bänden in Folio, an das Licht gestellet hat ... Auszugsweise ... in Deutscher Sprache herausgegeben von M. Johann Jacob Schatzen ... ; mit gelehrten Anmerkungen versehen von Johann Salomon Semlern, dermaligen Doctore und Hochverdientem Professore der H. Schrift, auf der weltberühmten Friedrichs-Universität zu Halle im Magdeburgischen, Nürnberg, in Verlag Georg Lichtenstegers, Kupferstechers. Gedruckt mit Fleischmannischen Schriften 1757.

Bibliothecae Alexandrinae icones symbolicae Christofori Giardae elogiis illustratae, Ex. Typographia Hered. Melchioris Malatestse Ipressoris Regy Ducalis 1626 digital bei Archive

Hubert Gravelot & Charles Nicolas Cochin, Iconologie par figures our traité complet des allégories, emblêmes &c. 4 Bde. Mit 202 Kupfertafeln Paris 1789–1791.

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Besondere Gebiete

Hin und wieder findet man einzelne Sammlungen oder kommerzielle Anbieter mit guten Dokumentationen:

Für Porträts: Antiquariat Hille, Berlin: http://www.portrait-hille.de/default.asp <Zugriff am 2.2.12>

Homepage für einen einzelnen Künstler, dessen Werk mustergültig erschlossen wird: Wenzel Hollar (1607–1677) in der Wenceslaus Hollar Digital Collection, University of Toronto: http://link.library.utoronto.ca/hollar/

Die Wickiana im Katalog der Zentralbibliothek Zürich


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(aus: Fliegende Blätter, Quelle: http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/digi/heidicon_fb.html)


updated 13. Juli 2015 durch Paul Michel, Zürich — — — 1232


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