Das ist das Wiki von Paul Michel, Prof. emeritus für Ältere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Zürich, vgl.die Homepage des Deutschen Seminars

Die lernung der vorfodern sol nit jrren den fleiß der nachkummenden/ sonder sol sein ein erweckung vnd ein hylff.

Qui ante nos ista moverunt non domini nostri sed duces sunt. (SENECA, epist. 33,11)

sô die artes nîoman neûobet . sô uuírt iro geâgezôt. NOTKER III. von St.Gallen († 1022) – (ahd. āgezōn mit Gen. der Sache: in Vergessenheit geraten)

Hinweis zur Abschaffung der Lateinkenntnisse am Deutschen Seminar der Universität Zürich:

Einer freieren Weltansicht die der Deutsche sich zu verkümmern auf dem Weg ist, würde ferner sehr zustatten kommen wenn ein junger geistreicher Gelehrter das wahrhaft poetische Verdienst zu würdigen unternähme, welches deutsche Dichter in der lateinischen Sprache seit drei Jahrhunderten an den Tag gegeben. Es würde daraus hervorgehen daß der Deutsche sich treu bleibt und wenn er auch mit fremden Zungen spricht. Wir dürfen nur des Johannes Secundus und Baldes gedenken. […] Zugleich würde er beachten, wie auch andere gebildete Nationen zu der Zeit als Lateinisch die Weltsprache war, in ihr gedichtet und sich auf eine Weise untereinander verständigt, die uns jetzo verloren geht. (Goethe, Schriften zur Literatur, 1817)


Übersicht:

Projekte

(insbesondere: Ikonographie)

Hinweise auf Bücher und Aufsätze

Lehrveranstaltungen bis Sommer 07

Dies und das


Laufende Projekte

»Visualisierung von Wissen« (Link auf externe Website; Projekt in Arbeit)
Mythenüberlieferung — Mythenexegese – Mythenrezeption

Hinweise auf Bücher und Aufsätze

»Spinnenfuß und Krötenbauch« – Genese und Symbolik von Kompositwesen = Schriften zur Symbolforschung, hg. von Paul Michel, PANO Verlag, Zürich 2013 Überblick hier

Paul Michel, Physikotheologie. Ursprünge, Leistung und Niedergang einer Denkform (Neujahrsblatt auf das Jahr 2008, Herausgegeben von der Gelehrten Gesellschaft in Zürich).

Die physiko-theologische Gedankenfigur lässt sich plakativ etwa so formulieren: Die sinnlich erscheinende Welt (beispielsweise die Planetenbewegungen, der Wuchs der Pflanzen, der Instinkt der Tiere, die Anatomie des Menschen) ist erstaunlich gut funktionsfähig und zweckmäßig eingerichtet; sie ist folglich ein vernünftiger Beweisgrund für die Existenz Gottes bzw. Anlass, um seine Allmacht / Weisheit / Güte zu erkennen und Anlass für sein Lob und die Liebe zu ihm. Physikotheologie, blühend im 17./18. Jahrhundert, ist der direkte historische Vorgänger der modernen »Intelligent Design«-Bewegung. In diesem Buch ist auch zu erfahren, warum dieser Gedanke unergiebig ist.

Inhaltsverzeichnis als PDF-File — Buch

Weitere Publikationen

hier


Wie gehen Gynasiastinnen und Gymnasiasten mit dem World Wide Web um?

Schulen am Netz – und jetzt? (Link auf externe Website)


Lehrveranstaltungen bis Sommer 07:

Seminar zu Notker (zus. mit Prof. Elvira Glaser) Wintersemester 06/07
Brief-Seminar Sommersemester 06
Seminar zu Metaphern Wintersemester 05/06
Seminar "Erbauungsliteratur" Wintersemester 05/06
Conrad Lycosthenes Sommersemester 05 — updated Okt. 2010
Textkompetenz Wintersemester 2005/06
SatireSeminar "Satire" im Sommersemester 1993 – hier aus Anlass der Affäre um Jan Böhmermann im April 2016 nochmals online gestellt.

Ikonographie.

Allegorese

Ideen fürs Interpretieren von Texten

10 goldene Regeln des guten Seminar-Referats

Dos and donts beim Abfassen von Seminararbeiten

Der Fünfsatz als Instant-Formulierungshilfe

Problemfelder bei Prüfungen

Bonmots

Anregungen für den Lateinkurs

Allgemeine Hilfsmittel:

Hilfsmittel Germanistische Mediävistik (wird nicht mehr nachgeführt)

Dies und das:

Die Bilderwelt in Eberhard Werner Happel , »Gröste Denckwürdigkeiten der Welt« (Hamburg 1683–1691)
Historische Wissensordnungen (Kursmaterialien MAS UZH/ZBZ Herbst 09)

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