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Nach Autor » Isler, Andreas


Gemachte Bilder – Derwische als Orient-Chiffre und Faszinosum

Artikel-Nr.: 151

„Einigen sind Visionen gegeben, anderen Offenbarungen verschiedener Art, einige verfallen in Verzückung, andere in übernatürliche Ekstasen. Und so gibt es keinen unter ihnen, der nicht irgendwelche spirituellen Erfahrungen macht, aus denen man sicher schliessen und klar erkennen kann, dass er der Schar und dem Orden der deruischler angehört. Dies ist nämlich die Bezeichnung für alle, die in solchem Stande leben.“

So definiert der Dominikaner Georgius de Hungaria im 15. Jahrhundert den Begriff „Derwisch“, den er als erster in einem Druckwerk verwendet und einführt. In der Publikation der Ausstellungsmacher wird – eingebettet in faszinierende Berichte älteren und jüngeren Datums – der Bezeichnung Derwisch im Lauf der Zeiten und der Macht von Bildern, ihrer Entstehung, Verbreitung und Wirkung nachgegangen.

 

Inhalt:

Mareile Flitsch

Forschung am Bild. Geleitwort

 

Andreas Isler

„I veri Deruis“ – Zur Geschichte eines Begriffs

 

Wolf Andre von Stainach

Ein Türckischer Prophet oder Mönich Deruislar haissent, 1604

 

Johann Ulrich Wallich

Eine seltzame Art solcher andächtiger heiliger Leuthe, 1659

 

Paola von Wyss-Giacosa

Gemachte Bilder. Einige Beobachtungen zur visuellen Repräsentation

des „Derwischs“ in europäischen Berichten seit der frühen Neuzeit

 

Charles de Ferriol

Air des derviches, 1715

 

Lucy M. J. Garnett

Mysticism and Magic in Turkey, 1912

 

Franz Werfel

Die tanzenden Derwische, 1925

 

Peter Hüseyin Cunz

Das Ritual des Semâ

 

Andreas Isler und Paola von Wyss-Giacosa:

Gemachte Bilder – Derwische als Orient-Chiffre und Faszinosum. Völkerkundemuseum der Universität Zürich 2017 136 Seiten, 62 Abbildungen, ISBN 978-3-909105-70-0, Fr. 27.–


CHF 27.00
 
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