Universitätsrat

Der Universitätsrat ist das oberste Organ der Universität. Er ist für strategische Festlegungen zuständig und übt die unmittelbare Aufsicht über die Universität aus. (Universitätsgesetz  § 29)

Silvia Steiner, Präsidentin

Silvia Steiner

«Die Universität Zürich ist ein Leuchtturm in der nationalen und internationalen Hochschullandschaft, auf den unser Kanton stolz sein kann. Als Präsidentin des Universitätsrats und Bildungsdirektorin setze ich mich dafür ein, den Hochschulstandort Zürich weiter zu stärken. Forschung und Wissenschaft bilden die Grundlage für Innovationen. Oder anders gesagt: Gesellschaft und Wirtschaft sind auf die Impulse der Hochschulen angewiesen, um sich weiter zu entwickeln und auf neue Fragen zeitgemässe Antworten zu finden.»
Kurzportrait

Barbara Basting

Barbara Basting

«Die Universität Zürich steht derzeit sehr gut da. Dies verdankt sie ihrer Internationalität und den vergleichsweise günstigen Rahmenbedingungen, die sie für Forschung und Lehre bietet. Für ihre weitere Entwicklung wird es entscheidend sein, wie klug sie mit den Folgen der Bologna-Reform umgeht. Bildung wozu und für wen, das ist dabei eine der Kernfragen. Die Antwort darf sich nicht auf die direkte wirtschaftliche Verwertbarkeit und den statistisch messbaren Nutzen reduzieren; sie sollte mehr denn je auch die Dimension der Verantwortung für die Gesellschaft mit einschliessen.»
Kurzportrait

Markus Graf

Markus Graf

«Die Universität Zürich ist in den letzten Jahren dank ihrer Qualität und Ausrichtung stark gewachsen. Das Hochschulgebiet in Zürich muss dementsprechend laufend angepasst werden, denn nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit dokumentiert sich ja auch in der universitären Infrastruktur. Sie schafft erfolgsrelevante Rahmenbedingungen und trägt ihrerseits zur Attraktivität und Ausstrahlung bei. Um den zukünftigen Herausforderungen und Bedürfnissen einer sich entwickelnden Universität gerecht zu werden, kommt der komplexen Immobilienentwicklung in den nächsten Jahren eine wichtige Bedeutung zu.» Kurzportrait

Beat Hotz-Hart

Beat Hotz-Hart

«Die Universität nutzt die ihr gewährte Autonomie für forschungsbasierte Lehre, Forschung und Wissenstransfer von höchster Qualität und behauptet sich durch ihre Exzellenz im internationalen Hochschul-Wettbewerb. Sie motiviert ihre Studierenden, Doktorierenden und Mitarbeitenden zu eigenverantwortlichem und selbstkritischem Denken und Handeln und gewährt Freiräume für kreative Arbeiten. Sie trägt zur Bewältigung drängender gesellschaftlicher Herausforderungen, zur Steigerung der Lebensqualität und den langfristigen Erhalt unserer Lebensgrundlagen bei. Damit nimmt sie ihre Mitverantwortung zur Stärkung von Gesellschaft und Wirtschaft am Standort Schweiz wahr und strahlt positiv auf den Grossraum Zürich aus.»
Kurzportrait

Ulrich Jakob Looser

Ulrich Jakob Looser

«Die Universität Zürich leistet durch ihre internationale Ausstrahlung dank anerkannter Exzellenz in Forschung und Lehre einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Lebens- und Wirtschafts-Raums Schweiz. Sie vertraut auf ihre Stärken in Forschung und Lehre und schöpft im Rahmen ihrer Autonomie ihre gestalterischen Freiräume zukunftsgerichtet aus. Damit ist die Universität Zürich im globalen Wettbewerb eine attraktive Institution für Forschende, Lehrende und Lernende.»
Kurzportrait

Antonio Loprieno

Antonio Loprieno

«Unsere Universitätslandschaft ist einerseits inhaltlich und typologisch vielfältiger, andererseits wissenschaftlich und programmatisch kohärenter als jene unserer Nachbarländer. Im schweizerischen akademischen Geflecht spielt die Universität Zürich eine wegweisende Rolle, weil sie über das breiteste fachliche Angebot verfügt und in mehreren Forschungsbereichen eine Führungsrolle auf Weltebene übernimmt. Somit stellt der Dienst im Universitätsrat eine doppelte Herausforderung dar: Man will sein Bestes tun, um zur Sicherung der ausserordentlichen wissenschaftlichen Qualität der Universität Zürich und dadurch auch zur globalen Stellung der schweizerischen Hochschulwesens insgesamt beizutragen.» Kurzportrait

Hans-Rudolf Lüscher

Hans-Rudolf Lüscher

«Kennzahlen dominieren akademische «Rankings» und Evaluationen und dienen als Feedback für Entscheidungsträger. Die von Zahlen ausgehenden Gewissheiten lenken ab von Inhalten und Werten und favorisieren Forschung und Lehre im heute gültigen paradigmatischen Rahmen und erschweren den Aufbruch in Neuland. Eine moderne Universität, die der Wissensevolution verpflichtet ist, muss den Mut aufbringen Entscheide auch auf Vertrauen zu basieren. Abgestützt auf dieses Vertrauen, auf Inhalte und Werte muss die Universität die für eine kreative Forschung und Lehre notwendigen Freiräume bereitstellen und langfristig garantieren.»
Kurzportrait

Urs Oberholzer

Urs Oberholzer

«Es ist eine faszinierende Aufgabe, in die Entwicklung eines der besten Bildungsinstitute involviert zu sein. Eine der zentralen Herausforderungen sehe ich darin, mit einem Minimum an regulatorischen Eingriffen die Rahmenbedingungen für Spitzenleistungen zu optimieren. Dazu gehört auch, den Forschenden, Lehrenden und Lernenden den Rücken frei zu halten von politisch oder ökonomisch induzierten Verwerfungen. Sie sollen möglichst unbelastet ihre Leidenschaft leben können, Erkenntnisse aufzunehmen, neue zu generieren, weiterzugeben und immer wieder schonungslos zu hinterfragen. Erst wenn wir uns verabschieden vom Mythos des ein für allemal gesicherten Wissens entstehen aus dem nie endenden Abenteuer von Studium, Lehre und Forschung die grössten Leistungen des menschlichen Geistes.»
Kurzportrait