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Fachwissenschaft Pädagogik und Psychologie

Was ist Fachwissenschaft Pädagogik und Psychologie?

Im Bachelor Fachwissenschaft Pädagogik und Psychologie setzen sich die Studierenden mit zentralen Begriffen, Theorien und der Geschichte der Erziehungswissenschaft sowie mit Grundlagen der Sozial-, Entwicklungs-, Biologischen, Persönlichkeits- und Neuropsychologie auseinander. Sie gewinnen Einblicke in die Erziehungs- und Bildungsgeschichte und in die gesellschaftlichen Bedingungen von Entwicklung, Erziehung, Bildung und Hilfe.

Wann sind Sie bei uns richtig?

Disziplin und Motivation: «Vor allem die Lehrveranstaltungen im Bereich Psychologie verlangen eine Menge Disziplin und Zeit zum (auswendig)lernen. Das ist nicht zu unterschätzen. Wer gerne in Zahlen denkt, Biologie faszinierend findet, sich schnell Dinge merkt und motiviert ist zu lernen, hat hier sicherlich einen Vorteil – oder wird dies mit dem Studium lernen.»

Konstruieren und Überprüfen von psychologischen Studien: «In der Methodik konzentrieren sich die Psychologie-Module auf die Forschungsprozesse inklusive der Statistik. Dies bedeutet man lernt, worauf es beim Konstruieren und Überprüfen von Studien sowohl inhaltlich wie auch rechnerisch zu achten gilt.»

Verstehen und Diskutieren: «In den Modulen der Erziehungswissenschaft geht es hingegen eher um das Verstehen und Diskutieren von und mit Texten. Es stehen dabei vor allem auch das wissenschaftliche Schreiben und qualitative, quantitative sowie historische und textanalytische Forschungsmethoden zur Untersuchung von erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen im Fokus.»

Lesen und Schreiben: «Wer gerne liest, schreibt und mitunter kontroverse pädagogische Themen diskutiert, bringt weitere wichtige Fähigkeiten für das Studium mit.»
Studierende, 4. Semester

Das sagen unsere Studierenden

«Für mich ist das Besondere an diesem Fach die Kombination aus pädagogischen, d.h. geisteswissenschaftlichen Inhalten mit psychologischen Lehrveranstaltungen, die eher eine naturwissenschaftliche Tradition vertreten. Während in der Psychologie Studien bzw. traditionelle Wissensinhalte über die menschliche Psyche im Vordergrund stehen (z.B. Wer war Freud? Was definiert Emotion? Wie beeinflussen Gruppen Individuen?), wird insbesondere in den Einführungsvorlesungen im Bereich Erziehungswissenschaft, das eigene Denken und Erkennen von Zusammenhängen gefördert. Dies ist teilweise ein starker Gegensatz – oder eben eine wunderbare Ergänzung. Für mich bedeutet diese Fächerwahl, dass ich als Studierende auch eine Art Brücke zwischen diesen unterschiedlichen Herangehens- und Denkweisen bilden kann. Teilweise werden ähnliche Themen in den Fächern behandelt (z.B. Lerntheorien), aber aus vollkommen anderer Perspektive betrachtet. Das fasziniert und motiviert mich, diese Inhalte zu verknüpfen, um so die Dinge aus einem erweiterten Blickwinkel betrachten zu können.»
Studierende, 4. Semester

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