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Prof. Dr. Arthur von Hochstetter, Titularprofessor für Allgemeine und spezielle Pathologie

Verstorben am 30. Juni 2026 im Alter von 80 Jahren.

Zu den Forschungsgegenständen von Arthur von Hochstetter zählten morphologische Untersuchungen an menschlichen Osteosarkomen. In der Lehre unterrichtete er die Studierenden über die Pathologie des Binde- und Stützgewebes, der Gelenke und der Weichteile.

Arthur von Hochstetter studierte Medizin in Lausanne, wo er 1971 das medizinische Staatsexamen ablegte. Nach Stationen in Lausanne, Hawaii und an der Dartmouth Medical School kam er 1975 als Assistent an das Institut für Pathologie der Universität Zürich. 1977 promovierte er mit einer Arbeit unter dem Titel «Residual Lesions of Cerebral Fat Embolism». 1980 wurde er zum Oberarzt am Institut für Pathologie des Universitätsspitals Zürich ernannt.

1991 erlangte Arthur von Hochstetter an der Universität Zürich die Venia Legendi für das Fach Allgemeine und Spezielle Pathologie mit einer Habilitationsschrift über «Morphologische Untersuchungen an menschlichen Osteosarkomen. Vergleich von spontanen mit zytostatisch induzierten Nekrosen und ihre prognostische Bedeutung».

Von 1992 bis 1994 war Arthur von Hochstetter Leitender Arzt am Institut für klinische Pathologie des Universitätsspitals Zürich. 1996 eröffnete er das Pathologie Institut Enge in Zürich. Daneben war er weiterhin in der Lehre an der Universität Zürich tätig. Im Jahr 2001 wurde er zum Titularprofessor ernannt. Zu seinen Lehrgebieten zählten die mesenchymale Pathologie, also die Erkrankungen des Binde- und Stützgewebes, der Gelenke und der Weichteile, sowie die Diagnostik an alten Skelettfunden. Er publizierte unter anderem zu den Auswirkungen der Strahlentherapie in der Behandlung von Desmoidtumoren.