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Europäische Kommission plant Open Research Publishing Platform

9. Januar 2018 | HBZ | Keine Kommentare |

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Die Kommission schlägt vor, eine Open Research Publishing Platform aufzubauen. Das Hauptziel der Plattform ist es, den Projektempfängern von Horizon 2020 eine kostenlose und schnelle Publikationsmöglichkeit für Peer-Review-Artikel und Preprints aus ihrer Horizon 2020-Forschung zu bieten.

Die Plattform wird die derzeitige Policy in Horizon 2020 – wo Open Access für Veröffentlichungen obligatorisch ist – ergänzen, um Verpflichtungen und Anreize in Einklang zu bringen. Die Plattform soll den Zuschussempfängern von Horizon 2020 zur Verfügung stehen (die Kosten werden vollständig durch das vorgeschlagene öffentliche Beschaffungswesen gedeckt) und arbeitet auf rein freiwilliger Basis. Darüber hinaus wird die Plattform viele Funktionen implementieren, die in traditionellen Zeitschriften nicht zu finden sind: nicht nur Open Access, sondern auch Open Peer Review, Metriken der nächsten Generation und Zugang zu Preprints; all dies sind wichtige Bestandteile von Open Science (und Teil des Amsterdam Call for Action 2016).

Um eine solche nachfrageorientierte Plattform zu implementieren, ist ein robuster Service erforderlich, der den höchsten Qualitätsstandards des wissenschaftlichen Publizierens entspricht; dies kann nur erreicht werden, indem die Implementierung der Plattform durch einen vollständig transparenten öffentlichen Beschaffungsprozess ausgelagert wird, der es jedem Unternehmen ermöglicht, sich zu bewerben. Eine solche Aktion ist daher in das Arbeitsprogramm 2018 aufgenommen worden. Für die Dauer von vier Jahren sind für diese Aktion maximal 6,4 Mio. € vorgesehen.

Mit dieser Maßnahme baut die Kommission auf dem Best-Practice-Beispiel anderer Geldgeber auf und entwickelt es weiter, wie z.B. die Publikationsplattformen des Wellcome Trust und der Bill & Melinda Gates Foundation.

Mitteilung der Europäischen Kommission

Abgelegt unter: Open Access